Überblick
Der Bachelorstudiengang Lebensmitteltechnologie an der Hochschule Trier verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit ingenieurwissenschaftlichen Verfahren zur Erforschung und Herstellung von Nahrungsmitteln. Am Standort Trier befassen sich Studierende intensiv mit der Entwicklung innovativer Produkte, deren Haltbarmachung sowie der Qualitätssicherung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die praxisorientierte Sieben-Semester-Ausbildung schließt mit dem Grad Bachelor of Engineering ab.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen der Lebensmitteltechnologie entwickeln innovative Lebensmittel, steuern Herstellungsverfahren und sichern die Qualität von Nahrungsmitteln von der Rohstoffverarbeitung bis zur Verpackung. Am Hauptcampus der Hochschule Trier kombiniert der grundständige Studiengang natur- und ingenieurwissenschaftliches Grundlagenwissen mit einer praxisnahen Ausbildung in betriebseigenen Laboren. In familiärer Atmosphäre erwerben die Studierenden innerhalb von sieben Semestern den Abschluss Bachelor of Engineering (B.Eng.).
Studieninhalte & Module
Das Lehrangebot baut stufenweise von den naturwissenschaftlichen Grundlagen bis zu spezifischen Vertiefungen und Wahlpflichtfächern auf:
- Natur- und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen (1. & 2. Semester): Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Betriebswirtschaftslehre sowie Grundlagen der Lebensmitteltechnologie.
- Spezifische Fachkunde (3. Semester): Tierische Lebensmittel & Alternativen, Pflanzliche Lebens- & Genussmittel, Biologie der Nutzpflanzen & Nutztiere sowie Lebensmittelchemie.
- Ingenieurwissenschaften & Qualität (5. & 6. Semester): Technische Thermodynamik, Lebensmittelanalytik, Lebensmittelmikrobiologie, Mechanische und Thermische Verfahren, Produktentwicklung & Prozesstechnologie, Verkostung und Lebensmittelrecht.
- Wahlpflichtmodule zur Schwerpunktsetzung: Unter anderem Getränketechnologie, Bioprozesstechnik, Humanernährung, Sustainable Product Development, Nachhaltigkeitsmanagement in der Lebensmittelindustrie sowie Qualitäts- und Umweltmanagement.
Berufsperspektiven
Fachkräfte für Lebensmitteltechnologie arbeiten an der Schnittstelle von Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft. Sie konzipieren Marketingstrategien, prüfen Rohstoffe auf Qualität und Gehalt und überwachen Produktionsprozesse. Typische Einsatzbereiche finden sich in Unternehmen der Lebensmittelindustrie sowie in artverwandten Branchen, vorwiegend in den Bereichen Produktentwicklung, Qualitätsmanagement und Prozesstechnik.
Besonderheiten
- Integriertes Praxissemester: Im 4. Semester absolvieren die Studierenden ein Praktikum in einem Unternehmen inklusive der Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit.
- Hoher Laboranteil ab dem 1. Semester: Praktische Übungen begleiten das gesamte Studium (z. B. Versuche zu Rohrleitungssystemen, Kaffeeröstung, Bierbrauen und Analysen zur Lebensmittelmikrobiologie).
- Unternehmensnahe Bachelorarbeit: Die Abschlussarbeit im 7. Semester besteht aus einem theoretischen sowie experimentellen Teil und wird überwiegend in Kooperation mit Industriebetrieben verfasst.
- Vorlesungsbegleitende Tutorien: Fächerübergreifende Angebote erleichtern den Einstieg in die naturwissenschaftlichen Module.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester