Überblick
Das Medizinstudium an der TU Dresden bereitet angehende Ärztinnen und Ärzte umfassend auf das Staatsexamen und den medizinischen Berufsalltag vor. In der elbsächsischen Metropole verbindet der Studiengang eine fundierte theoretische Ausbildung in der Humanmedizin mit praxisnahen Elementen. Besonderer Wert wird auf die Verknüpfung von vorklinischem Grundlagenwissen und klinischer Anwendung gelegt.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Medizin an der TU Dresden sind für eine vielseitige Tätigkeit als Ärztin oder Arzt in der klinischen Krankenversorgung, in der Allgemeinmedizin sowie in der medizinischen Forschung qualifiziert.
Über den Studiengang
Der grundständige Studiengang „Medizin (Staatsprüfung)“ an der TU Dresden hat eine Regelstudienzeit von 12,5 Semestern im Vollzeitstudium und wird auf Deutsch unterrichtet. Die Dresdner Hochschulmedizin favorisiert fächerübergreifende, problemorientierte Kurse, Kleingruppenunterricht sowie die frühzeitige Einbindung klinisch-praktischer Kurse. Bereits in der Vorklinik werden die naturwissenschaftlichen Inhalte klinisch orientiert gelehrt.
Studieninhalte & Module
Das Studium basiert auf der Ärztlichen Approbationsordnung und gliedert sich in drei Abschnitte. Der erste Abschnitt dauert vier Semester und schließt mit dem Physikum ab, wofür unter anderem folgende Praktika absolviert werden:
- Praktikum der Physik für Mediziner
- Praktikum der Chemie für Mediziner
- Praktikum der Biologie für Mediziner
- Basisfertigkeiten und Arzt-Patient-Kommunikation (im Medizinisch Interprofessionellen Trainingszentrum)
Berufsperspektiven
Nach dem erfolgreichen Abschluss mit dem Staatsexamen arbeiten Absolventinnen und Absolventen in der medizinischen Krankenversorgung in Kliniken oder eigener Praxis. Zudem eröffnen sich Tätigkeitsfelder in der medizinischen Forschung und Lehre. Über ein MD-Promotionsprogramm oder ein anschließendes PhD-Programm besteht die Möglichkeit einer akademischen Laufbahn.
Besonderheiten
- Medizinisch Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ): Intensives Training von Basisfertigkeiten und Arzt-Patient-Kommunikation sowie Übungen an Lehrsimulatoren ab dem 2. Semester.
- Klinischer Praxistag: Integration der Studierenden als Teammitglieder in die Krankenversorgung ab dem 7. Semester.
- Akademische Lehrpraxen: Direkter Einblick in die Allgemeinmedizin durch vertraglich geregelte Hospitationen.
- Landarztquote: Vorabquote über ein besonderes Auswahlverfahren der Landesdirektion Sachsen für spätere Tätigkeiten im ländlichen Raum.
- Internationales: Vertragsgebundene Kooperationen ermöglichen weltweite Auslandserfahrungen im Studium.
Zulassung & Voraussetzungen
bundesweite Zulassungsbeschränkung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester