Überblick
Der Masterstudiengang „Psychologie: Human Performance in Socio-Technical Systems“ an der TU Dresden untersucht das komplexe Zusammenspiel zwischen menschlichem Verhalten, Arbeitsprozessen und moderner Technologie. Am Standort Dresden erwerben Studierende fundiertes Fachwissen, um menschliches Handeln in technologisch geprägten Arbeits- und Lebenswelten zu analysieren und zu optimieren. Die Ausbildung zeichnet sich durch ihr interdisziplinäres Profil an der Schnittstelle von Psychologie, Technik und Organisation aus.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Masterstudiengang „Psychologie: Human Performance in Socio-Technical Systems“ zeichnet sich durch seine interdisziplinäre und internationale Ausrichtung aus, die gezielt auch Absolvent:innen aus ingenieur-, wirtschafts-, informatisch- und sozialwissenschaftlichen Nachbardisziplinen den Zugang zu einer psychologischen Spezialisierung an der Schnittstelle von Mensch und Technik eröffnet.
Über den Studiengang
Der viersemestrige Masterstudiengang an der TU Dresden vermittelt vertiefte wissenschaftliche Theorien und Methoden zur Analyse und Optimierung menschlichen Lernens und Handelns in komplexen Arbeits- und Umweltkontexten. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, moderne soziotechnische Systeme bedarfsgerecht zu gestalten und eigenständige Forschungs- sowie Praxisprojekte umzusetzen. Das Studium ist bilingual auf Deutsch und Englisch konzipiert und schließt mit dem Master of Science ab.
Studieninhalte & Module
Die Lehrinhalte umfassen folgende Kernmodule und Themenbereiche:
- Arbeitspsychologie
- Personalpsychologie
- Verkehrspsychologie
- Sozialpsychologie
- Ingenieurpsychologie
- Diagnostik
- Lehren und Lernen in dynamischen Umwelten
- Projektarbeit (auf Basis von Praxiskooperationen)
- Zweisemestriges Master-Thesis-Seminar
Berufsperspektiven
Die Absolvent:innen qualifizieren sich für anspruchsvolle Aufgaben in neuartigen und interdisziplinären Forschungs- und Praxiszusammenhängen. Ihre Einsatzfelder liegen insbesondere an den Schnittstellen zwischen menschlicher Leistungsfähigkeit (Human Performance) und kognitionsnahen Systemen, wie etwa in der Arbeits- und Systemgestaltung, der Organisationsentwicklung oder der benutzerzentrierten Technikentwicklung. Die erworbenen methodischen Kompetenzen befähigen zudem zur wissenschaftlichen Weiterarbeit und Promotion.
Besonderheiten
- Interdisziplinäre Zulassung: Neben einem Psychologie-Bachelor qualifizieren auch Abschlüsse in Arbeitswissenschaft, Informatik, Ingenieur-, Verkehrs- oder Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftspädagogik, Wirtschaftsingenieurwesen, Lehramt, Soziologie, Public Health oder Occupational Health.
- Internationale Ausrichtung: Lehrveranstaltungen werden in deutscher und englischer Sprache durchgeführt (Englischkenntnisse auf Niveau B2 erforderlich).
- Forschungsinfrastruktur: Studierende besitzen während des Studiums Zugang zu allen Laboren der beteiligten Professuren.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
erster in der Bundesrepublik Deutschland anerkannter berufsqualifizierender Abschluss eines mindestens sechssemestrigen Studiums der Psychologie an einer Hochschule o.ä., Englischkenntnisse auf dem Niveau B2, besondere Fachkenntnisse; Eignungsfeststellung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester