Überblick
An der Ludwig-Maximilians-Universität München vermittelt das Diplomstudium der Orthodoxen Theologie ein tiefgehendes Verständnis der ostkirchlichen Glaubenstradition, Geschichte und Geisteswelt. Studierende beschäftigen sich intensiv mit patristischer Literatur, liturgischen Grundlagen sowie ökumenischen Fragestellungen im modernen europäischen Kontext. Der Standort München bietet hierbei eine deutschlandweit einzigartige akademische Ausbildungsstätte für die wissenschaftliche Erforschung der Orthodoxie.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des grundständigen Studiengangs Theologie, orthodoxe Diplom an der LMU München arbeiten in der wissenschaftlichen Forschung, im kirchlichen Dienst sowie im Bereich theologischer Publikationen und der Bildungsarbeit. In der Praxis befassen sie sich mit historischen Meilensteinen der Orthodoxie, ökumenischen Fragen sowie dem Verhältnis von Religion und Gesellschaft im modernen Europa. Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Diplom ab.
Über den Studiengang
Der Diplomstudiengang Orthodoxe Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München bietet eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung im Fachbereich der Orthodoxen Theologie. Die Lehre verknüpft traditionelle kirchengeschichtliche Grundlagen mit aktuellen theologischen Debatten. Durch die Anbindung an fachspezifische Publikationsorgane sind aktuelle Forschungsergebnisse direkt in das akademische Umfeld integriert.
Studieninhalte & Module
Die Inhaltsstruktur des Studiums orientiert sich an den jeweiligen Lehrveranstaltungen des Fachbereichs. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören unter anderem:
- Lehrveranstaltungen der Orthodoxen Theologie: Fachspezifische Module gemäß den Erläuterungen des aktuellen Vorlesungsverzeichnisses.
- Kirchengeschichte und Konzilientheologie: Die theologische Aufarbeitung historischer Ereignisse und Tagungen (beispielsweise anlässlich des Jubiläums des Konzils von Nizäa).
- Säkularität und christliches Erbe: Untersuchungen zum Spannungsfeld und zur Rolle der Orthodoxie zwischen europäischer Säkularisierung und christlicher Tradition.
Berufsperspektiven
Mit dem Diplomabschluss qualifizieren sich Studierende für leitende und beratende Aufgaben in orthodoxen Kirchengemeinden und Diözesen. Zudem eröffnen sich Beschäftigungsmöglichkeiten in der universitären Forschung und Lehre. Weitere Tätigkeitsfelder liegen im Verlagswesen, in der Redaktionsarbeit theologischer Fachzeitschriften sowie in der ökumenischen Stiftungs- und Verbandsarbeit.
Besonderheiten
- Eigene Fachzeitschrift: Einbindung der theologischen Zeitschrift „Orthodoxes Forum“, die sich u. a. internationalen Fachtagungen widmet.
- Publikationsreihe VIOTh: Anbindung an die wissenschaftliche Buchreihe im EOS-Verlag (z. B. Band 13 „Europa zwischen Säkularität und christlichem Erbe“).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester