Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang Power Engineering an der Technischen Universität München vermittelt fundiertes Fachwissen für die globale Energiewende. Am Standort München erwerben Studierende interdisziplinäre Kompetenzen an der Schnittstelle von Elektrotechnik und Maschinenbau, um nachhaltige Energiesysteme der Zukunft zu gestalten. Das Studium verknüpft theoretische Grundlagen der Kraftwerkstechnik und Energieübertragung mit praxisnaher Spitzenforschung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Elektrotechnik und Maschinenbau vermittelt der englischsprachige Masterstudiengang „Power Engineering“ an der TU München ein ganzheitliches Verständnis moderner Energiesysteme. Studierende lernen, den Wandel hin zu nachhaltiger Energie – von intelligenten Stromnetzen bis hin zu neuartigen Speichertechnologien – auf solider theoretischer Basis neu zu konzipieren und voranzutreiben. Der viersemestrige Vollzeitstudiengang am Standort München/Garching schließt nach Erreichen von 120 ECTS mit dem Master of Science ab und bereitet auf die wissenschaftlichen und praktischen Herausforderungen der globalen Energiewende vor.
Studieninhalte & Module
Nach der Vermittlung grundlegender Energiekonzepte bietet der Lehrplan eine flexible Spezialisierung sowie eine frühzeitige Einbindung in die Praxis. Zu den zentralen Schwerpunkten und Modulbereichen zählen:
- Technologien für erneuerbare Energien und deren Netzintegration
- Energiespeicher und Batteriesysteme (inkl. Batteriemanagement)
- Leistungselektronik und elektrische Maschinen
- Thermische Kraftwerke, Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Verbrennungstechnik
- Zukunftsthemen wie Wasserstoffwirtschaft, E-Mobilität, Netzintelligenz und Elektrifizierung der Industrie
- Obligatorisches 9-wöchiges Forschungspraktikum an Hochschulinstituten
- Sechsmonatige Masterarbeit zur Lösung realer Probleme (häufig in Kooperation mit Industriepartnern)
Berufsperspektiven
Durch die doppelten Fachkenntnisse in Elektrotechnik und Maschinenbau verfügen Absolventen über ein gefragtes Alleinstellungsmerkmal zur Optimierung ganzer Energiesysteme. Diese ganzheitliche Perspektive eröffnet hervorragende Chancen in einer von Sektorkopplung geprägten Arbeitswelt, etwa in Forschungseinrichtungen, der Energiebranche oder der Industrie. Das dynamische Innovationsökosystem Münchens und das internationale Netzwerk des Studiengangs erleichtern zudem den Einstieg in eine globale Karriere.
Besonderheiten
- Interdisziplinäre Brücke: Kombination aus elektrotechnischen und maschinenbaulichen Inhalten statt frühzeitiger Festlegung auf nur einen Fachbereich.
- Spitzenforschung vor Ort: Direkter Zugang zu hochmodernen Versuchsanlagen wie dem Combined Smart Energy Systems (CoSES)-Labor zur Erforschung gekoppelter Mikronetze.
- Internationale Ausrichtung: Vollständig englischsprachiges Studium mit Einbindung in die internationale EuroTeQ-Allianz.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester