Überblick
Der Masterstudiengang Intermediale Kunsttherapie an der Medical School Hamburg vermittelt Fachwissen für den gezielten Einsatz künstlerischer Medien in therapeutischen und pädagogischen Kontexten. Absolventen werden qualifiziert, individuelle Entwicklungsprozesse in klinischen sowie sozialen Praxisfeldern professionell zu begleiten. Das staatlich und berufsverbandlich anerkannte Studium kann sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend absolviert werden.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als qualifizierte Kunsttherapeut:innen übernehmen Absolvent:innen des Studiengangs Intermediale Kunsttherapie an der Medical School Hamburg eigenverantwortliche Aufgaben in klinischen, sozialen sowie pädagogischen Handlungsfeldern. Der intermediale Ansatz verknüpft bildnerische Medien und kunsttherapeutische Praxis mit kunst- und medientheoretischer Reflexion. Lehrende aus den Fachbereichen Kunst, Kunsttherapie, Psychologie, Medizin und Sozialwissenschaften bereiten die Studierenden interdisziplinär auf die berufliche Praxis vor.
Studieninhalte & Module
- Intermediale Bildpraxis: Einbindung bildnerischer Medien als Gegenstand sozialer Interaktion und Kommunikation im therapeutischen Prozess.
- Interdisziplinäre Grundlagen: Zusammenführung von Themen der Kunst, Kunsttherapie, Psychologie, Medizin und Sozialwissenschaften.
- Klinische Diagnostik & Medizin: Vermittlung von medizinischem Fachwissen als Voraussetzung für die Arbeit in interdisziplinären Teams.
- Künstlerische & wissenschaftliche Kompetenzen: Vertiefung wissenschaftlicher Methoden und praktischer kunsttherapeutischer Fertigkeiten.
Berufsperspektiven
Der qualifizierende Masterabschluss ermöglicht den Zugang zu verantwortlichen Tätigkeiten in Gesundheits-, Sozial- und Bildungseinrichtungen. Die Ausbildung ist vom Deutschen Berufsverband für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT) anerkannt.
- Klinische Felder: Psychosomatik, Rehabilitation, Psychiatrie, Palliativmedizin, Onkologie und Pädiatrie
- Soziale Felder: Soziale Arbeit, Strafvollzug, Hospizarbeit und Betreuung von Menschen mit Demenz
- Pädagogische und heilpädagogische Felder: Ästhetische Bildung, Arbeit mit Menschen mit Handicaps, interkulturelle Projekte sowie Kinder- und Jugendhilfe
Besonderheiten
- Praxisphasen: Mindestens zwei Praktika in unterschiedlichen Handlungsfeldern (davon verpflichtend eines im klinischen Bereich) mit insgesamt 670 Praktikumseinheiten gemäß den berufsrechtlichen Standards des DFKGT.
- Akkreditierung & Mitgliedschaften: Staatlich anerkannt und akkreditiert; DFKGT-anerkannt sowie Mitgliedschaften bei SKaKS und ECArTE.
- Lernumfeld: Lehre am »Campus Arts and Social Change« im Harburger Binnenhafen in einer ehemaligen Seifenfabrik mit Ateliers und Nähe zur Psychotherapeutischen Hochschulambulanz.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
- Berechtigung zum Studium gemäß § 39 HmbHG (erster akademischer Abschluss mit mind. 180 ECTS z.B. in einem der Studienfächer Psychologie, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaft, Medizin, Pflegewissenschaft, Theologie und Nachbardisziplinen sowie Kunst, Musik oder Design) oder - staatlich anerkannte Bachelor-Abschlüsse in Künstlerischen Therapien wie z.B. in Kunst-/Musiktherapie - Feststellung der künstlerischen Eignung in einem individuellen Aufnahmeverfahren, das sowohl einen künstlerisch-praktischen als auch einen Gesprächsteil umfasst. Die künstlerische Eignung bezieht sich vor allem auf das Vermögen, sich kreativ auf künstlerische Prozesse einzulassen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester