Überblick
Der Bachelorstudiengang Heilpädagogik / Inclusive Education an der Katholischen Hochschule Freiburg bereitet Studierende fundiert auf die professionelle Arbeit mit benachteiligten Menschen vor. Im universitären Umfeld in Freiburg im Breisgau verbindet das sieben semestrige Studium theoretische Konzepte eng mit der praktischen Anwendung. Neben dem akademischen Abschluss erlangen Absolvierende zugleich die staatliche Anerkennung als Heilpädagogin beziehungsweise Heilpädagoge.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Heilpädagoginnen und Heilpädagogen beraten, bilden, begleiten und fördern Menschen aller Altersgruppen, die von Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. Der Studiengang „Heilpädagogik / Inclusive Education“ an der Katholischen Hochschule Freiburg vermittelt in 7 Semestern wissenschaftliche Grundlagen sowie Handlungskompetenzen an der Schnittstelle von Inklusions- und Partizipationswissenschaften. Neben dem akademischen Grad „Bachelor of Arts“ erwerben Studierende die staatliche Anerkennung als Heilpädagog*in, wobei für beruflich Vorqualifizierte eine Verkürzung auf 5 Semester möglich ist.
Studieninhalte & Module
Die Heilpädagogik verknüpft ihre Themenbereiche mit den Bezugswissenschaften Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Ethik, Recht und Medizin über den gesamten Lebenslauf hinweg.
Kernbereiche und Studienverlauf:
- Studieneingangsphase: Grundlagen der Heilpädagogik und der Bezugswissenschaften in Theorie und Praxis.
- Vertiefungsphase (4. & 5. Semester): Beratung, Diagnostik und Methoden der Heilpädagogik, Empirische Sozialforschung sowie zweisemestrige Lehr-Forschungsprojekte.
- Vertiefung & Abschluss (6. & 7. Semester): Internationale und kultursensible Heilpädagogik, Heilpädagogik als Inklusions- und Partizipationswissenschaft sowie die Bachelorarbeit.
Wählbare Vertiefungsbereiche:
- Körper- und bewegungsorientierte Ansätze
- Heilpädagogische Entwicklungsförderung
- Heilpädagogische Kunsttherapie
- Heilpädagogische Spieltherapie
- Beratung, Bildung und Partizipation
- Unterstützte Kommunikation
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen gestalten professionelle Beziehungen und begleiten Menschen mit Beeinträchtigungen oder Ausgrenzungsrisiken in ihrem sozialen Umfeld. Mit der staatlichen Anerkennung stehen ihnen Fach- und Beratungstätigkeiten in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens offen, die sich auf unterschiedliche Lebensphasen und Lebenslagen beziehen.
Besonderheiten
- Praktisches Studiensemester: Im 3. Semester findet ein mindestens 20-wöchiges Praktikum an einer regionalen, bundesweiten oder internationalen Praxisstelle statt.
- Studienintegrierte Praxis: Praktische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen im eigenen Heilpädagogischen Zentrum oder bei Kooperationspartnern, begleitet durch wöchentliche Beratungsgruppen.
- Verkürzte Studienzeit: Mit einer Qualifikation als Erzieher*in, Heilerziehungspfleger*in oder Heilpädagog*in kann der Bachelorabschluss bereits nach 5 Semestern erworben werden.
- Doppelabschluss: Erwerb des akademischen Grades „Bachelor of Arts“ zusammen mit der staatlichen Anerkennung als Heilpädagog*in.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Die Zulassung erfolgt gemäß geltender Immatrikulationsordnung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester