Überblick
Der Masterstudiengang Prävention & Intervention im Kindes- & Jugendalter / Klinische Heilpädagogik an der Katholischen Hochschule Freiburg bereitet gezielt auf anspruchsvolle therapeutische und gestaltende Aufgaben im Sozial- und Gesundheitswesen vor. Am Standort Freiburg im Breisgau erwerben Studierende fundiertes Fachwissen, um Entwicklungsrisiken bei jungen Menschen frühzeitig zu erkennen und passgenaue Unterstützungskonzepte zu entwickeln. Das Studium verbindet wissenschaftliche Vertiefung mit hoher Praxisorientierung und schließt zusätzlich mit der staatlichen Anerkennung als Heilpädagog*in ab.
Studieninhalte
Einzigartig durch seine dezidiert klinische Ausrichtung mit hoher Projekt- und Praxisorientierung verbindet der Masterstudiengang „Prävention & Intervention im Kindes- & Jugendalter / Klinische Heilpädagogik“ an der KH Freiburg den akademischen Abschluss „Master of Arts“ direkt mit der staatlichen Anerkennung als Heilpädagog*in. Das weiterführende Studium erweitert und vertieft fachspezifische Kompetenzen, um komplexe Entwicklungsbedingungen im Kindes- und Jugendalter unter erschwerten Bedingungen zu analysieren. Studierende lernen, pädagogisch-therapeutische Präventions- und Interventionsformen zu konzipieren sowie Versorgungsstrukturen für Menschen aufzubauen, die von Behinderung oder Ausgrenzung bedroht oder betroffen sind.
Studieninhalte & Module
- Analyse komplexer Entwicklungsbedingungen: Berücksichtigung von Beeinträchtigungen, Entwicklungsstörungen, Armut, Flucht, Traumata sowie Ausgrenzungs- und Marginalisierungserfahrungen
- Pädagogisch-therapeutische Interventionen: Konzeption, Implementierung und Abbau struktureller Belastungen für Kinder, Jugendliche und Familien
- Klinische Schwerpunkte: Spieldiagnostik und spieltherapeutische Verfahren, Milieutherapie und traumapädagogische Zugänge, bewegungsorientierte Diagnostik und Bewegungstherapie sowie Eltern-Kind-Diagnostik und Videofeedbackberatung
- Inter- und transdisziplinäre Netzwerkarbeit: Fallmanagement, Hilfeplanung, Fallkonferenzen und Kooperation mit Schnittstellen wie Sozialpädiatrie, Psychiatrie, Psychotherapie und Sozialer Arbeit
- Forschung & Management: Angewandte Sozialforschung über Lehrforschungsprojekte sowie Grundlagen zur Organisation, Leitung und Entwicklung von Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss qualifiziert für anspruchsvolle Aufgaben in der direkten heilpädagogischen Praxis sowie für die Koordination interdisziplinärer klinischer Netzwerke. Durch den Erwerb grundlegender Managementkompetenzen werden Absolventinnen und Absolventen zudem befähigt, Leitung- und Entwicklungsaufgaben in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens zu übernehmen. Darüber hinaus bereitet das Studium auf Tätigkeiten in der angewandten Sozialforschung im Kindes- und Jugendbereich vor.
Besonderheiten
- Flexible Studienform: Absolvierbar in 3 Semestern (Vollzeit) oder 5 Semestern (Teilzeit) zur optimalen Vereinbarkeit mit Beruf und Familie.
- Doppelabschluss: Erwerb des akademischen Grades „Master of Arts“ (M.A.) inklusive der staatlichen Anerkennung als Heilpädagog*in.
- Nachqualifizierung: Bei einem Bachelorabschluss mit 180 ECTS-Punkten können fehlende 30 ECTS-Punkte parallel zum Masterstudium nachgeholt werden.
- Lernumfeld: Studium in kleinen Lerngruppen mit hoher Praxis- und Wissenschaftsorientierung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Erfolgreich absolviertes Erststudium in Heilpädagogik oder in einem verwandten Studiengang
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester