Überblick
Der Masterstudiengang Lebensmitteltechnologie an der TU Berlin verknüpft ingenieur- und naturwissenschaftliche Disziplinen mit Agrar- und Ernährungswissenschaften. Studierende in der Bundeshauptstadt beschäftigen sich intensiv mit der Gestaltung moderner Produktionsverfahren sowie dem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Ein hoher Anteil flexibel wählbarer Module ermöglicht dabei eine individuelle Spezialisierung im Studium.
Studieninhalte
Der Masterstudiengang Lebensmitteltechnologie an der TU Berlin zeichnet sich durch seinen interdisziplinären Ausbildungsansatz aus, der Agrar-, Ernährungs-, Ingenieur- und Naturwissenschaften vereint.
Über den Studiengang
Im Zentrum des viersemestrigen Studiums stehen die Ausgestaltung von Produktionsprozessen sowie die physikalischen, mikrobiologischen und chemischen Veränderungen zur Strukturierung und Haltbarmachung von Lebensmitteln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gewinnung von Grundstoffen aus pflanzlichen oder tierischen Ausgangsmaterialien sowie dem ökologisch und ökonomisch verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das konsekutive Studium wird auf Deutsch unterrichtet und erfordert ein starkes Interesse an fachübergreifenden Fragestellungen.
Studieninhalte & Module
Die Lehre wird in Form von integrierten Lehrveranstaltungen, Seminaren und Laborpraktika angeboten. Zu den zentralen Studienbereichen und Inhalten gehören:
- Prozessgestaltung zur Beeinflussung von Lebensmittelstruktur, Haltbarkeit und Produktsensorik
- Gewinnung von Grundstoffen aus pflanzlichem und tierischem Material
- Ökologische und ökonomische Aspekte des Ressourceneinsatzes
- Wahlpflichtmodule zur Vertiefung oder Erweiterung in Nachbardisziplinen (z. B. Biotechnologie, Energie- und Verfahrenstechnik, Technischer Umweltschutz)
- Obligatorisches 10-wöchiges Berufspraktikum
- Eigenständige Masterarbeit
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen werden auf ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten in der Industrie sowie in Forschungseinrichtungen vorbereitet. Typische Einsatzfelder umfassen die Forschung und Entwicklung, Anlagenplanung und -optimierung, Qualitätssicherung, Betriebsleitung sowie die Logistik. Das integrierte Berufspraktikum unterstützt dabei die frühzeitige berufliche Orientierung und Spezialisierung.
Besonderheiten
- Hohe Flexibilität: Ein großer Wahlpflichtbereich ermöglicht die individuelle Profilbildung über Studiengangsgrenzen hinweg.
- Praxisintegriert: Ein verpflichtendes, mindestens 10-wöchiges Ingenieurpraktikum in der Industrie oder Forschung ist fest im Lehrplan verankert.
- Zulassungsfrei: Der Studiengang ist zulassungsfrei und kann sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester begonnen werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
http://www.tu-berlin.de/?id=89540
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester