Überblick
Der Masterstudiengang Ästhetische Erziehung für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung an der Universität zu Köln vermittelt vertiefte pädagogische und gestalterische Kompetenzen für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen. Studierende lernen, künstlerische und mediale Ausdrucksformen gezielt zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit speziellem Unterstützungsbedarf einzusetzen. Am Standort Köln bildet die enge Verknüpfung von Fachdidaktik, künstlerischer Praxis und schulpraktischen Phasen das Fundament des Studiums.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Ästhetische Erziehung im Rahmen des Lehramts für sonderpädagogische Förderung an der Universität zu Köln bereitet Studierende gezielt auf den Unterricht in heterogenen und inklusiven Lerngruppen vor. Aufbauend auf einem einschlägigen Bachelorstudium vertieft der Studiengang die Verknüpfung von künstlerischer Praxis, Fachdidaktik und Sonderpädagogik. Im Zentrum steht die Befähigung, künstlerische, musikalische und mediale Ausdrucksformen als diagnostisches und therapeutisch-didaktisches Instrumentarium zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit speziellem Unterstützungsbedarf einzusetzen.
Studieninhalte
Das Curriculum am Standort Köln ist interdisziplinär aufgebaut und verbindet theoretische Grundlagen mit intensiven Praxisphasen. Wesentliche Bausteine sind:
- Künstlerisch-gestalterische Praxis: Vertiefung eigener Handlungskompetenzen in Bereichen wie Bildender Kunst, Darstellendem Spiel, Musik und digitalen Medien.
- Fachdidaktik & Inklusion: Entwicklung und Erprobung von Unterrichtskonzepten, die ästhetische Erfahrungsprozesse für Lernende mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten zugänglich machen.
- Sonderpädagogische Vertiefung: Erforschung von Zusammenhängen zwischen ästhetischer Bildung, Wahrnehmungsförderung und Persönlichkeitsentwicklung.
- Praxissemester: Eine einsemestrige schulpraktische Phase an Förderschulen oder inklusiven Schulen zur Erprobung und Reflexion eigenen Unterrichts.
Berufsperspektiven
Der Abschluss Master of Education (M.Ed.) bildet die Voraussetzung für den Zugang zum Vorbereitungsdienst (Referendariat) für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern. Absolventinnen und Absolventen arbeiten künftig vorrangig als Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen an:
- Förderschulen mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten (z. B. Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung)
- Inklusiven Regelschulen (Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I)
Darüber hinaus eröffnen sich Tätigkeitsfelder in der außerschulischen Kunst- und Kulturvermittlung, in sozialpädagogischen Einrichtungen sowie in der pädagogischen Forschung.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Einschlägiger lehramtsbezogener Bachelorabschluss mit mind. 140 LP (ausgenommen BA-Arbeit) in zwei relevanten Sonderpädagogischen Fachrichtungen, einem Lernbereich/Unterrichtsfach I, einem Lernbereich/Unterrichtsfach II sowie in Bildungswissenschaften und ein Schulpraktikum im Umfang von mindestens vier Wochen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester