Überblick
Der Masterstudiengang Nachhaltige Regionalentwicklung an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde widmet sich der zukunftsfähigen Gestaltung vor allem ländlicher Räume. Im Mittelpunkt stehen die Analyse komplexer regionaler Systeme sowie die Bewältigung gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen wie dem Klimawandel und dem Biodiversitätsverlust. Als einer der wenigen Studiengänge mit diesem Schwerpunkt bildet das Programm gezielt Fachkräfte aus, die als Impulsgeber für nachhaltige Transformationsprozesse agieren.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Natur-, Planungs- und Sozialwissenschaften befasst sich der Masterstudiengang „Nachhaltige Regionalentwicklung: Bildung-Management-Naturschutz“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde mit zentralen Herausforderungen wie dem Klimawandel, demografischem Wandel und Biodiversitätsverlust. Die Studierenden lernen, ländliche Regionen als komplexe Systeme zu analysieren und Wege für ein Leben und Wirtschaften im Einklang mit der Natur zu gestalten. Ziel des viersemestrigen Studiums ist es, die Absolvent*innen als „Change Agents“ für die Transformation zukunftsfähiger Regionen zu qualifizieren.
Studieninhalte & Module
Das Studium bietet fachliche Vertiefungen in den Bereichen Umweltbildung/BNE, individuelle Profilierung und Biodiversitätsmanagement in der Kulturlandschaft. Zu den Pflichtmodulen im Orientierungs- und Grundlagenbereich gehören:
- Biologische Vielfalt und Naturschutz: Vermittlung dynamischer und statischer Schutzkonzepte, Schutzerfordernisse, Nutzungsansprüche sowie Akzeptanzanalysen in spezifischen Themenfeldern.
- Grundlagen und Instrumente einer nachhaltigen Regionalentwicklung: Analyse endogener Potenziale, treibender Kräfte sowie der Wirkung regionaler Entwicklungsinstrumente.
- Nachhaltigkeitskommunikation: Einordnung von Umweltbildungskonzepten und Gestaltung umweltpsychologischer Interventionen im Bildungsbereich.
- Regionalentwicklung als Fördergegenstand, Mehrebenenpolitik der EU: Rechtliche und politische Rahmenbedingungen europäischer Regionalförderung, Interventionslogiken und Wirtschaftsförderung.
- Umwelt – Gesellschaft – Nachhaltigkeit - Wege zur Transformation: Erarbeitung eines gemeinsamen Begriffs- und Konzeptverständnisses für nachhaltige Transformationsprozesse.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen werden darauf vorbereitet, als Fach- und Führungskräfte Zielkonflikte nachhaltiger Entwicklung zu analysieren sowie entsprechende Lösungsansätze und Projekte zu managen. Durch das Erlernen von Moderationstechniken, Projektmanagement und interdisziplinärer Teamarbeit sind sie befähigt, an der Schnittstelle von Praxis, Politik und Gesellschaft zu agieren. Sie gestalten Transformationsprozesse in und für zukunftsfähige ländliche Regionen.
Besonderheiten
Der Studiengang basiert auf rund 20 Jahren Lehr- und Praxiserfahrung und gehört zu den wenigen Angeboten in Deutschland, die ihren Schwerpunkt gezielt auf ländliche Räume legen. Ein hoher Praxisbezug durch Exkursionen, Übungen und Projektarbeiten mit regionalen Partner*innen zeichnet das Studium ebenso aus wie der interdisziplinäre Austausch: Die Studierenden bringen Vorkenntnisse aus Disziplinen wie Landschaftsökologie, Geographie, Biologie, Forst-, Agrar- oder Planungswissenschaften mit.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelor (mind. 180 ECTS-Punkte), Diplom (FH, Uni.) in Studienrichtungen, in denen vertiefte Kenntnisse und methodisch-praktische Fähigkeiten auf landschaftskundlichem und ökologischem Gebiet, Kenntnisse zu nachhaltiger Nutzung, zu Planung und Schutz der Kulturlandschaft und ihrer Ressourcen sowie Kenntnisse im Naturschutz vermittelt werden, z.B.: -Landschaftspflege und -planung, Landschaftsarchitektur, Landschaftsökologie; -Umwelt- und Raumplanung; -Naturschutz; -Ökologie, Biologie, Geoökologie; -Geographie; -Agrar- und Forstwissenschaften, Gartenbau, Wasserwirtschaft; -Lehramt für die genannten Fachbereiche, sofern beide Lehramtsfächer aus dien belegt wurden.
Nachweis landschaftskundlicher und ökologischer Kenntnisse von mind. 30 ECTS-Punkten aus den Bereichen: -Landschaftskunde und Landschaftsplanung; -Ökologie; -nachhaltige Nutzung und Schutz von Kulturlandschaften; -Ressourcenschutz einschließlich Naturschutz.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester