Überblick
Der Bachelorstudiengang Landschaftsnutzung und Naturschutz an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde vermittelt fundierte Kenntnisse für ein zukunftsfähiges Landnutzungs- und Umweltmanagement. Das praxisorientierte Studium kombiniert naturwissenschaftliche Grundlagen mit innovativen Planungsmethoden und zeichnet sich durch vielfältige Exkursionen aus. Eine renommierte Besonderheit am Standort Eberswalde ist die gezielte Vertiefungsmöglichkeit in der praktischen Schutzgebietsbetreuung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen analysieren und bewerten in der Praxis alle Bestandteile sowie Prozesse im Lebensraum Landschaft und planen ökologisch wie sozial tragfähige Entwicklungen. Der sechssemestrige Vollzeit-Studiengang Landschaftsnutzung und Naturschutz (Bachelor of Science) an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde bildet seit 1993 Fachkräfte für ein Zukunftsfähiges Nutzungsmanagement aus. Das Studium gliedert sich in ein zweisemestriges Grundlagenstudium, ein praktisches Studiensemester im dritten Semester sowie ein differenziertes Fachstudium in den Semestern vier bis sechs.
Studieninhalte & Module
Im ersten Drittel des Studiums werden ausschließlich naturwissenschaftliche und methodische Grundlagen vermittelt. Zu den Kernmodulen zählen unter anderem:
- Abiotische Landschaftskomponenten: Grundlagen zu Boden, Hydrologie, Geologie, Geomorphologie und Klima.
- Biotische Landschaftskomponenten und Naturschutz: Organismengruppen, Ökologie sowie Leitbilder, Recht und Administration des Naturschutzes.
- Ökologie und Nachhaltigkeit: Ökosystemale Wechselwirkungen und Bezüge zur nachhaltigen Entwicklung.
- Umwelt- und Verwaltungsrecht, raumbezogene Planung: Rechtliche Grundlagen des Umwelt- und Naturschutzes sowie Umweltprüfverfahren.
- Wissenschaftliches Arbeiten im Studium: Fächerübergreifende Techniken und wissenschaftliche Prozesse.
- Landschaftsanalyse: Methoden zur Erfassung, Bewertung und Einbeziehung gesellschaftlicher Nutzungsansprüche.
- Standort- und Vegetationskunde: Bodenfunktionen, Gewässerqualität sowie Flora und Vegetationsausstattung.
- Tierökologie: Wechselwirkungen von Tieren und Praktika zu Tierindikatorgruppen.
Berufsperspektiven
Solide ausgebildete Fachleute werden in den Bereichen Naturschutz, Landnutzungsmanagement und Siedlungsplanung weltweit verstärkt nachgefragt. Der Abschluss ermöglicht den direkten Einstieg in das Berufsleben oder die Weiterqualifizierung über ein anschließendes Masterstudium. Zu den konkreten Tätigkeitsfeldern gehört beispielsweise die praktische Arbeit im Natur- und Schutzgebietsmanagement.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Studiengangs ist die wählbare Vertiefungsrichtung Schutzgebietsbetreuung, die gezielt auf eine Tätigkeit als Ranger*in vorbereitet. Zudem zeichnet sich das Studium durch einen hohen Praxisbezug mit einem integrierten Praxissemester im 3. Semester sowie einer vielfältigen Exkursionserfahrung und Feldarbeit aus.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester