Überblick
Der Bachelorstudiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg bereitet Studierende auf die professionelle Organisation, Aufbereitung und Vermittlung von Wissen vor. Im Zentrum der Ausbildung stehen die Ausgestaltung digitaler wie analoger Informationsangebote sowie die Förderung von Medienkompetenz in einer zukunftsorientierten Wissensgesellschaft. Die Metropole Hamburg bietet dabei ein ideal vernetztes Umfeld für einen praxisnahen Einstieg in vielfältige Berufsfelder.
Studieninhalte
Der Bachelorstudiengang „Bibliotheks- und Informationsmanagement“ an der HAW Hamburg zeichnet sich durch die praxisnahe Verknüpfung von digitaler Wissensorganisation, technologischem Verständnis und gesellschaftlicher Verantwortung aus.
Über den Studiengang
Im Studiengang lernen Studierende, wie analoge und digitale Medien organisiert, strukturiert und bewertet werden, um Informationen für die Gesellschaft, Wissenschaft und Bildung zugänglich zu machen. Die Ausbildung bereitet darauf vor, Nutzer*innen professionell bei der Informationsrecherche zu unterstützen und Lernorte sowie Informationsangebote im Zuge der digitalen Transformation zukunftsfähig zu gestalten. Der Studiengang verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahem Lernen in Laboren, Werkstätten und Projekten.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in die drei Handlungsfelder Individuum, Beruf und Gesellschaft. Nach der Vermittlung fachlicher Grundlagen im ersten Studienjahr wählen Studierende ab dem zweiten Semester ein individuelles Spezialisierungsprofil:
- Profil „Teilhabe in der Informationsgesellschaft“: Entwicklung von Programmen zur Lese-, Informations- und Medienkompetenz sowie Befassung mit kulturellen, ethischen und gesellschaftlichen Aspekten inklusiver Informationsarbeit.
- Profil „Digitale & offene Wissenschaft“: Vorbereitung auf digitale Informationsinfrastrukturen in Forschung und Lehre, Aufbereitung von Forschungsdaten sowie Open-Science-Strategien und digitale Publikationsdienste.
- Profil „Search & User Experience“: Analyse von Nutzerbedürfnissen und Suchverhalten sowie technische und gestalterische Optimierung benutzerfreundlicher digitaler Informationssysteme.
- Praktikum (3. Semester): Erste praktische Anwendung der Kenntnisse und Einblicke in den Berufsalltag.
- Profilspezifisches Projekt (4. Semester): Eigenständige und teamorientierte Bearbeitung einer konkreten Praxisherausforderung.
- Vertiefung & Bachelorarbeit (5.–7. Semester): Fachliche Vertiefung in Pflicht- und Profilmodulen sowie Verfassung der Bachelorarbeit im 7. Semester, häufig in Kooperation mit Praxispartnern.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen eröffnen sich vielfältige Beschäftigungschancen in öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken, Archiven, Medienzentren, Verlagen, Unternehmen, NGOs oder internationalen Organisationen. Zu den Hauptaufgaben zählen das Konzipieren digitaler Medienangebote, das Betreuen von Datenbanken sowie die Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz. Darüber hinaus bieten sich Tätigkeitsfelder im Projektmanagement, der Öffentlichkeitsarbeit oder im Kulturmanagement.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Studiengangs ist die enge Praxisverzahnung durch Lernen in eigenen Werkstätten, Laboren und digitalen Lernräumen sowie die Kooperation mit externen Partnern. Zudem ermöglicht das Curriculum durch die Wahl eines von drei Fachprofilen bereits ab dem zweiten Semester eine gezielte und individuelle Spezialisierung.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester