Überblick
Der Bachelorstudiengang Christentum und Kultur an der Universität Heidelberg beleuchtet das Christentum als prägende gesellschaftliche und kulturelle Kraft aus einer fundierten theologischen wie kulturwissenschaftlichen Perspektive. Studierende am Standort Heidelberg profitieren von flexiblen Kombinationsmöglichkeiten des Studiengangs sowie der Option, individuelle Fachschwerpunkte zu setzen. Die universitäre Lehre wird durch internationale Austauschprojekte und den Zugang zu einer der größten theologischen Bibliotheken Deutschlands bereichert.
Studieninhalte
Studieninhalte & Module
Das Lehrangebot erstreckt sich über verschiedene theologische und kulturwissenschaftliche Fachbereiche:
- Altes Testament
- Neues Testament
- Kirchengeschichte
- Systematische Theologie (Dogmatik, Ethik, Ökumenische Theologie)
- Religionswissenschaft / Interkulturelle Theologie
- Praktische Theologie (Predigtlehre, Seelsorge, Gemeindeaufbau und Kirchentheorie, Religionspädagogik, Diakoniewissenschaft)
- Spracherwerb (Hebräisch, Griechisch, Latein)
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen eröffnen sich vielfältige Tätigkeitsfelder in den Bereichen Medien, Verlagswesen, Museen, Entwicklungsdienst, Kirchen, Wirtschaft (z. B. Personalwesen) und dem Dienstleistungssektor. Die jeweiligen Möglichkeiten und Berufschancen hängen von der individuellen Wahl der Schwerpunkte, außeruniversitären Praktika und absolvierten Auslandsaufenthalten ab.
Besonderheiten
- Ausgezeichnete Betreuung: Mit 15 Professuren werden ein vielfältiges Lehrangebot, eine interdisziplinäre Ausrichtung und ein besonders gutes Betreuungsverhältnis geboten.
- Einzigartige Lehrstühle: Deutschlandweit einzigartig ist ein Lehrstuhl speziell für die Geschichte des Christentums in den USA. Die Praktische Theologie ist zudem mit eigenen Lehrstühlen sehr breit aufgestellt.
- Ökumenisches Institut: Erforschung des Profils christlicher Kirchen sowie Grundfragen des interkonfessionellen und interreligiösen Dialogs.
- Eigene Sprachlehre: Unterstüzung beim Einstieg durch Einführungsveranstaltungen sowie eigene Sprachdozentinnen und Sprachdozenten für Latein, Griechisch und Hebräisch.
- Exzellente Bibliothek: Die Fakultätsbibliothek direkt unter dem Schloss umfasst über 220.000 Bände und gehört zu den größten theologischen Fachbibliotheken Deutschlands.
- Internationale Vernetzung: Teilnahme an archäologischen Grabungsprojekten und Austauschprogrammen (z. B. in die USA, nach Frankreich, England, Israel und Südafrika).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Sprachnachweise: abhängig vom Schwerpunktfach: Hebraicum, Graecum oder Latinum
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester