Überblick
Der 120-LP-Teilstudiengang Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (IKEAS) an der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) verbindet kultur- und sprachwissenschaftliche Perspektiven auf europäische sowie transatlantische Sprachräume. Studierende analysieren interkulturelle Phänomene aus interdisziplinärer Sicht und bereiten sich auf globale Berufsfelder vor. Die Ausbildung wird flexibel durch ein zweites Ergänzungsfach mit 60 Leistungspunkten komplettiert.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die konsequente Verknüpfung europäischer Kulturräume mit transatlantischen (Nord- und Südamerika, Karibik), afrikanischen sowie osteuropäischen Räumen unterscheidet den Teilstudiengang Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (IKEAS) von klassischen philologischen Programmen. Das interdisziplinäre Studium an der Universität Halle-Wittenberg setzt verschiedene Sprach- und Kulturräume miteinander in Beziehung und vermittelt Kompetenzen in zwei Fremdsprachen sowie profundes Wissen über zwei Kulturräume. Als Teilstudiengang im Umfang von 120 Leistungspunkten (LP) wird IKEAS mit einem 60-LP-Ergänzungsfach zu einem vollwertigen Bachelor of Arts kombiniert.
Studieninhalte & Module
Das Studium verbindet eine fremdsprachlich basierte Kulturwissenschaft mit historischen und gegenwartsbezogenen Perspektiven. Es deckt angloamerikanische, romanische, slavische und germanistische Sprach- und Kulturräume ab.
- Module des Teilstudiengangs: Fachwissenschaftliche Inhalte der gewählten Kultur- und Sprachräume (95 LP)
- Allgemeine Schlüsselqualifikationen (ASQ): Erwerb überfachlicher Kompetenzen (10 LP)
- Praktikum: Anwendung und Ausbau interkultureller Erfahrungen (5 LP)
- Bachelorarbeit: Abschließende wissenschaftliche Arbeit im Hauptfach (10 LP)
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert für die internationale Zusammenarbeit in Unternehmen, Kulturzentren, Vereinen und öffentlichen Institutionen, in denen weltweites Kulturwissen und geschulte Kommunikation gefragt sind. Einsatzmöglichkeiten bieten sich unter anderem in der auswärtigen Kulturpolitik, der Entwicklungshilfe, der Flucht- und Migrationsberatung, den Medien, der Wirtschaft oder dem Tourismus. Insbesondere die Verknüpfung mit einem gesellschafts- oder wirtschaftswissenschaftlichen Sachfach bereitet optimal auf die Anforderungen des internationalen Arbeitsmarktes vor.
Besonderheiten
- Zulassungsfreiheit: Das Studienangebot ist ohne Numerus Clausus (ohne NC) studierbar.
- Studieren ohne Hochschulreife: Ein Zugang ist unter bestimmten fachspezifischen Voraussetzungen auch ohne Abitur möglich.
- Internationale Ausrichtung: Engagierte und weltweit vernetzte Lehrende unterstützen Auslandsaufenthalte und Praktika im Ausland aktiv.
- Breite Kombination: Der Studiengang lässt sich ideal mit Fächern wie Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Ethnologie oder Geschichte kombinieren.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen: Nachweis von Sprachkenntnissen, je nach Wahlbereich unterschiedlich; siehe:
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester