Überblick
Der Bachelorstudiengang Biochemie an der Universität Greifswald ergründet die molekularen Vorgänge in lebenden Organismen an der Schnittstelle von Chemie, Biologie und Medizin. Studierende erwerben ein tiefes Verständnis über den Aufbau von Biomolekülen wie Proteinen und Erbgut sowie über komplexe Stoffwechselprozesse. Die Ausbildung in der Hansestadt Greifswald kombiniert theoretisches Fachwissen mit moderner Laborpraxis und bereitet optimal auf Zukunftsfelder in Forschung und Biotechnologie vor.
Studieninhalte
Kleine Studiengruppen, ein enger Kontakt zu den Lehrenden sowie die direkte Verknüpfung von Biochemie, Biologie und Universitätsmedizin zeichnen das Bachelorstudium Biochemie an der Universität Greifswald aus.
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Biochemie beschäftigt sich mit den chemischen Grundlagen des Lebens und untersucht biologische Vorgänge auf molekularer Ebene. Er schlägt eine Brücke zwischen Chemie, Biologie sowie Medizin und vermittelt fundierte Kenntnisse über das Zusammenwirken von Proteinen, DNA, RNA und Zuckern in Zellen. Neben theoretischen Grundlagen steht die praktische Ausbildung an modernen Laborgeräten und analytischen Verfahren im Fokus.
Studieninhalte & Module
Die akademische Ausbildung umfasst naturwissenschaftliche Kernfächer, praktische Laborübungen sowie ein sechswöchiges Betriebspraktikum:
- Basismodule: Mathematik, Physik, Allgemeine Biologie, Allgemeine und Anorganische Chemie, Analytische Chemie
- Fachmodule: Organische Chemie, Physikalische Chemie (Thermodynamik u. Kinetik), Grundlagen der Biochemie, Genetik, Grundlagen der Tierphysiologie, Grundlagen der Pflanzenphysiologie, Mikrobiologie
- Vertiefungsmodule: Molekülaufbau und chemische Bindung, Proteinbiotechnologie, Biochemie, Instrumentelle Analytik
- Wahlpflichtmodule: Bioanorganische und Naturstoffchemie, Bioorganische Chemie, Molekular- und Zellbiologie, Biophysikalische Chemie, Genetik, Physiologie
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen eröffnen sich vielfältige Tätigkeitsfelder in der biotechnologischen, pharmazeutischen und chemischen Industrie sowie im Gesundheitswesen und der Diagnostik. Weitere Beschäftigungschancen bieten sich im Qualitätsmanagement, Patentwesen, in Behörden sowie in der Wissenschaftskommunikation. Zudem bildet der Abschluss die Basis für ein weiterführendes Masterstudium und eine anschließende Promotion.
Besonderheiten
- Hohe Praxis- und Forschungsorientierung: Frühzeitige Einbindung in aktuelle Forschungsprojekte und intensiver Laborbezug.
- Individuelle Betreuung: Persönliche Lernatmosphäre durch kleine Studiengruppen.
- Interdisziplinäres Umfeld: Enge Vernetzung mit den Fachbereichen Biologie und Universitätsmedizin.
- Internationalität: Möglichkeit zur Teilnahme an internationalen Austauschprogrammen wie ERASMUS+.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Für dieses Fach gilt eine verkürzte Einschreibefrist.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester