Überblick
Das Nebenfach Digital Humanities – Sprach- und Literaturwissenschaften an der LMU München verbindet geisteswissenschaftliche Forschung mit modernen digitalen Arbeitsweisen. Am Standort München lernen Studierende, sprachliche und literarische Daten mithilfe informatischer Werkzeuge aufzubereiten, zu analysieren und zu visualisieren. Der Studiengang schlägt somit eine gezielte Brücke zwischen traditioneller Textwissenschaft und zukunftsfähigen IT-Kompetenzen.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Studiengang zeichnet sich durch den gezielten Brückenschlag zwischen den klassischen Forschungsinteressen der Sprach- und Literaturwissenschaften und den neuen technologischen Möglichkeiten sowie Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung aus.
Über den Studiengang
Das Bachelor-Nebenfach "Digital Humanities – Sprach- und Literaturwissenschaften" an der LMU München vermittelt fundierte Kenntnisse an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und Informatik. Neben theoretischem Grundlagenwissen erwerben die Studierenden anwendungsbezogene Kompetenzen in den Kernbereichen der digitalen Philologien. Das Studium befähigt dazu, eigenständig digitale Forschungsprojekte zu planen, durchzuführen und die Auswirkungen der Digitalisierung auf Wissenschaft und Gesellschaft kritisch zu reflektieren.
Studieninhalte & Module
- Programmierung: Vermittlung grundlegender Kenntnisse zur Softwareentwicklung
- Datenstrukturierung: Methoden zur Aufbereitung und Strukturierung von sprach- und literaturwissenschaftlichen Daten
- Statistische Analyse und Visualisierung: Quantitative Auswertung und grafische Darstellung von Sprachdaten und literarischen Texten
- Digitale Philologien: Praxisnahe Anwendung digitaler Werkzeuge in der Sprach- und Literaturwissenschaft
- Reflexion der Digitalisierung: Untersuchung der Anforderungen und Medienumbrüche durch den digitalen Wandel
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Aufgaben in der Softwareentwicklung, der Datenanalyse und -visualisierung sowie für die interdisziplinäre Projektkoordination. Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich sowohl in der Privatwirtschaft als auch in staatlichen Einrichtungen wie Universitäten, Bibliotheken und Archiven. Zudem befähigen die erworbenen IT-Kenntnisse in Kombination mit Zeit- und Selbstmanagement zu einer freiberuflichen Tätigkeit.
Besonderheiten
Das Studiengangskonzept ist als Nebenfach im Umfang von 60 ECTS angelegt und adressiert direkt den vom Arbeitsmarkt geforderten Bedarf an Geisteswissenschaftlern mit digitalen Zusatzqualifikationen. In den Studienalltag sind zudem praxisnahe Forschungsprojekte (beispielsweise im Bereich Eye-Tracking) sowie verbindliche Regelungen zum Umgang mit generativer KI eingebunden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester