Überblick
Der Bachelorstudiengang Klassische Archäologie an der Universität Würzburg widmet sich der Erforschung materieller Hinterlassenschaften antiker Zivilisationen im Mittelmeerraum. Studierende erlangen fundierte Einblicke in die griechische, etruskische sowie römische Kultur von der Frühzeit bis zur Spätantike. Das Angebot am Standort Würzburg überzeugt durch flexibel kombinierbare Fachausprägungen und die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums.
Studieninhalte
Welche Botschaften vermitteln die materiellen Hinterlassenschaften der griechischen, etruskischen und römischen Antike und wie lebten die Menschen dieser Zeit?
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Klassische Archäologie an der Universität Würzburg ist eine historische Kulturwissenschaft, die sich mit der materiellen Kultur des Mittelmeerraums vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis zum 4./5. Jahrhundert n. Chr. beschäftigt. Das Studium ist zulassungsfrei, hat eine Regelstudienzeit von 6 Semestern und kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester begonnen werden. Es vermittelt grundlegende Kenntnisse über antike Gesellschaften sowie die Methoden zu deren wissenschaftlicher Erschließung.
Studieninhalte & Module
Im Studium erwerben die Studierenden Grundlagen der wichtigsten Teilgebiete des Faches und dessen Methodologie. Die Kerninhalte umfassen:
- Material- und Gattungskunde: Bestimmung und Einordnung von Plastik, Keramik, Architektur, Malerei, Mosaiken und Kleinkunst.
- Bildwissenschaftliche Analyse: Formal-stilistische und ikonographische Untersuchung antiker Kunstwerke zur Entschlüsselung ihrer Funktion und Botschaft.
- Kontext- und Raumerschließung: Rekonstruktion öffentlicher, privater, sakraler und sepulkraler Lebensräume anhand des Fund- und Aufstellungskontexts.
- Archäologische Feldforschung: Erlernen von Methoden wie Geländebegehungen (Surveys) und Freilegungen archäologischer Relikte.
- Interdisziplinäre Auswertung: Abgleich archäologischer Befunde mit antiken Schriftquellen sowie Kooperation mit der Alten Geschichte, Klassischen Philologie und den historischen Hilfswissenschaften (z. B. Epigraphik, Numismatik).
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für die praktische Feldforschung wie auch für die wissenschaftliche Auswertung materieller Hinterlassenschaften antiker Kulturen. Durch die geschulte Bild- und Kontextanalyse erwerben Studierende Fachkompetenzen im Umgang mit materiellen und schriftlichen Quellen des Altertums. Die breite interdisziplinäre Ausrichtung bereitet zudem auf weiterführende akademische Studiengänge im Bereich der Altertumswissenschaften vor.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch flexible Kombinationsmöglichkeiten aus: Er kann als 120-Punkte-Hauptfach, 75-Punkte-Hauptfach (Zwei-Hauptfächer-Studium) oder 60-Punkte-Nebenfach studiert werden. Ab dem Wintersemester 2025/26 ist das Studium in allen Ausprägungen zudem in Teilzeit (12 Semester Regelstudienzeit) möglich. Ein räumliches Highlight ist der Sitz des Lehrstuhls im Südflügel der Würzburger Residenz, wo auch verwandte altertumswissenschaftliche Institute sowie eine eigene Service-Station der Universitätsbibliothek untergebracht sind.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester