Überblick
Der Bachelorstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Universität Würzburg bietet eine fundierte Einführung in die materiellen Hinterlassenschaften europäischer Kulturen von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter. Am Standort Würzburg erlernen Studierende die zentralen Methoden der archäologischen Forschung sowie die theoretische Einordnung historischer Epochen. Die flexible Strukturierung als Haupt- oder Nebenfach ermöglicht eine gezielte Ausrichtung auf spätere Tätigkeiten im Wissenschafts- oder Kulturbereich.
Studieninhalte
Wie entwickelten sich die menschlichen Kulturen im vor- und frühgeschichtlichen Europa und mit welchen wissenschaftlichen Methoden lassen sich ihre Hinterlassenschaften erforschen?
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Universität Würzburg führt in einer Regelstudienzeit von sechs Semestern zu einem ersten berufsqualifizierenden akademischen Abschluss. Das Studium kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester begonnen werden und ist modular aufgebaut. Es wird flexibel als Hauptfach mit 120 ECTS, als Hauptfach mit 75 ECTS oder als Nebenfach mit 60 ECTS-Punkten angeboten und ist Teil eines konsekutiven Studienmodells.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt ein fundiertes Basiswissen über die Kulturen des vor- und frühgeschichtlichen Europas sowie die wissenschaftlichen Praxis- und Arbeitsmethoden des Fachs.
- Teilgebiete der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie: Einführung in die relevanten Epochen und Fachbereiche.
- Methoden archäologischen Arbeitens: Vermittlung des methodischen Handwerkszeugs zur Analyse und Interpretation.
- Geländepraktika und Exkursionen: Practical-Training und Feldforschung, die teilweise in der vorlesungsfreien Zeit stattfinden.
- Bachelor-Thesis: Eigenständige Bearbeitung einer eingegrenzten vor- und frühgeschichtlichen Problemstellung nach wissenschaftlichen Standards.
Berufsperspektiven
Für eine wissenschaftliche Karriere an Universitäten, in Forschungseinrichtungen, Museen, Grabungsfirmen oder in der Bodendenkmalpflege ist in der Regel ein anschließendes Master-Studium erforderlich. Der Bachelor-Abschluss ermöglicht jedoch auch den Einstieg in berufsorientierte Weiterbildungen außerhalb der Wissenschaft. Mögliche Tätigkeitsfelder liegen hierbei im Verlagswesen, Bibliothekswesen, Kulturmanagement, Medienbereich, in der PR, Touristik oder Museologie.
Besonderheiten
Aufgrund organisatorischer Überschneidungen im Pflichtbereich ist eine Kombination des Hauptfachs (120 ECTS) mit dem Nebenfach „Alte Welt“ (60 ECTS) ausgeschlossen. Für das Studium werden solide Englischkenntnisse auf Abiturniveau dringend empfohlen, zudem wird die Lesefähigkeit in weiteren Fremdsprachen im Studienverlauf voraussichtlich erforderlich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester