Überblick
Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit und Gesundheit an der Hochschule Nordhausen in Thüringen verknüpft sozialpädagogisches Fachwissen eng mit gesundheitswissenschaftlichen Ansätzen. Studierende werden darauf vorbereitet, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen wie chronischen Krankheiten oder Pflegebedürftigkeit professionell zu begleiten und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Das Studium zeichnet sich besonders durch seinen Fokus auf gesundheitliche Chancengleichheit, Empowerment und nachhaltige soziale Lösungsansätze aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Studiengang „Soziale Arbeit und Gesundheit (B.A.)“ an der Hochschule Nordhausen zeichnet sich durch die Verknüpfung klassischer sozialarbeiterischer Handlungsfelder mit Aspekten der Gesundheitsförderung und -versorgung aus. Unter Berücksichtigung der Agenda 2030 stehen dabei die Themen Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Empowerment im Mittelpunkt. Das sieben semestrige Studium bereitet darauf vor, Menschen in belasteten Lebenslagen – insbesondere im Zusammenhang mit Krankheit, Behinderung oder hohem Alter – zu begleiten und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt sozialarbeiterische, pädagogische, psychologische und rechtliche Grundlagen, die in höheren Semestern durch spezifische Handlungskonzepte und Vertiefungen ergänzt werden. Zu den zentralen Inhalten gehören unter anderem:
- Grundlagen der Sozialen Arbeit: Sozialarbeitswissenschaft, Praxeologie und wissenschaftliches Arbeiten
- Bezugswissenschaften: Pädagogik, Psychologie (Entwicklung und Gesellschaft) sowie Einführung in das Recht
- Gesundheit und Prävention: Konzepte der Gesundheitsförderung, Prävention und Recht im Gesundheits- und Rehabilitationskontext
- Gesellschaft und Teilhabe: Teilhabebeeinträchtigungen sowie Orientierung in einer digitalisierten Gesellschaft
- Methoden und Praxis: Angewandte Sozialforschung, lösungsorientierte Beratung, Fallarbeit und Schlüsselqualifikationen
- Spezialisierungen: Psychische Gesundheit, Sozialraumorientierung sowie ein integriertes Berufspraktikum im 5. Semester
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen arbeiten direkt mit Einzelpersonen, Gruppen oder in Gemeindestrukturen und wenden Methoden wie Case Management, Empowerment und lösungsorientierte Beratung an. Typische Arbeitsfelder umfassen die Kinder- und Jugendhilfe, die Palliativversorgung, das Gesundheitswesen, Beratungsstellen, die Rehabilitation, das Quartiersmanagement sowie die Straffälligenhilfe.
Besonderheiten
- Flexibles Studienmodell: Das Studium kann in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden und beinhaltet Präsenz- sowie Online-Komponenten (optional auch als „Studium Praxis“).
- Zulassungsfrei: Es gibt keinen Numerus Clausus (NC) und es ist kein Vorpraktikum erforderlich.
- Praxisintegrierend: Neben Praxisprojekten und Exkursionen ist ein vollständiges berufspraktisches Semester im 5. Fachsemester fest im Lehrplan verankert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
einschlägige Berufsausbildung oder ein mindestens 12-wöchiges Vorpraktikum in sozialen bzw. Gesundheitseinrichtungen sowie allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder gleichwertiger, anerkannter Abschluss
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester