Überblick
Der Bachelorstudiengang Umwelt-Engineering an der Hochschule Nordhausen verbindet ingenieurwissenschaftliches Know-how mit nachhaltigem Umweltschutz. Studierende lernen, innovative Konzepte für die Ressourcenschonung, das Materialrecycling sowie die Gewinnung erneuerbarer Energien zu entwickeln. Am Standort Nordhausen bereitet das Studium praxisnah auf zukunftsweisende Fach- und Führungsaufgaben in der Umweltbranche vor.
Studieninhalte
Der Studiengang „Umwelt-Engineering“ an der Hochschule Nordhausen zeichnet sich durch seine klare ingenieurwissenschaftlich-technische Ausrichtung aus, die technologische Innovationen zur Ressourcenschonung mit ökonomischem Handeln verbindet und eine gezielte Spezialisierung in Umwelt- und Recyclingtechnik oder Geotechnik ermöglicht.
Über den Studiengang
Der praxisnahe Bachelor-Studiengang vermittelt fundiertes technisches Wissen zur Entwicklung nachhaltiger Konzepte und zum Schutz von Wasser, Boden sowie Luft. In sieben Semestern Regelstudienzeit erwerben die Studierenden Qualifikationen für die Optimierung der Kreislaufwirtschaft und die Erzeugung erneuerbarer Energien. Neben dem klassischen Präsenzstudium kann die Ausbildung von Beginn an auch in Kooperation mit einem Praxispartner absolviert werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in ein grundlegendes Studiensegment (Semester 1–2) und ein darauf aufbauendes Vertiefungsstudium (Semester 3–6):
- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Ingenieurmathematik, Physik, Chemie, Werkstoffkunde, Technische Mechanik, Elektrotechnik und Umweltengineering.
- Vertiefung Umwelt- und Recyclingtechnik: Verfahrenstechnik (physikalische, biologische, chemische und thermische Stoffwandlungen), Recycling, Abwasserbehandlung sowie Apparate- und Anlagenbau.
- Vertiefung Geotechnik: Methoden des Bauingenieurwesens für das Bauen in Boden und Fels, Ingenieurgeologie sowie Planung und Realisierung geotechnischer Bauwerke.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der Planung, Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Technologien zur Optimierung von Recyclingprozessen und Umweltauflagen. Einsatzmöglichkeiten bieten sich in Ingenieurbüros, Unternehmen der Ressourcenwirtschaft, der öffentlichen Verwaltung sowie in Forschung und Entwicklung. Dort begleiten sie Projekte zur Kreislaufwirtschaft, Umweltverträglichkeitsprüfungen und zur Gestaltung ressourcenschonender Infrastruktur.
Besonderheiten
- Studium Praxis: Optionales Modell zum studienbegleitenden Arbeiten bei einem Praxispartner ab dem ersten Semester.
- Praxisnahe Infrastruktur: Ausbildung in modern ausgestatteten Laboren und Fachexkursionen zu großtechnischen Anlagen.
- Zugangsvoraussetzungen: Der Studiengang ist zulassungsfrei (kein NC) und verlangt für das Vollzeitstudium kein Vorpraktikum.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder gleichwertiger, anerkannter Abschluss
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester