Überblick
Der Masterstudiengang vermittelt vertiefte fachliche und didaktische Kompetenzen für das Lehramt für Sonderpädagogik im Fach Theater für die Sekundarstufe. Die Studierenden verknüpfen theaterpädagogische Praxis und Regiearbeit mit sonderpädagogischen Fragestellungen sowie inklusiven Bildungskonzepten. Das Studium bereitet gezielt auf den anschließenden Vorbereitungsdienst an Schulen vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang „Theater Lehramt für Sonderpädagogik – Profilbildung Sekundarstufe“ an der Universität Hamburg vertieft die künstlerischen, fachdidaktischen und sonderpädagogischen Kompetenzen für das Unterrichten in weiterführenden Schulen. Studierende verknüpfen theaterpädagogische Praxis sowie Regiearbeit systematisch mit inklusiven Bildungskonzepten und individueller Entwicklungsförderung. Das Studium schließt an ein entsprechendes Bachelorstudium an und bereitet zielgerichtet auf den anschließenden Vorbereitungsdienst vor.
Typische Studieninhalte & Module
- Aufführungspraxis und Regie: Konzeption, Inszenierung und künstlerische Leitung von Theaterprojekten in heterogenen Lerngruppen.
- Inklusive Theaterdidaktik: Erarbeitung barrierefreier Methoden zur Vermittlung ästhetischer Bildung und darstellenden Spiels.
- Sonderpädagogische Diagnostik und Förderung: Analyse von Lernvoraussetzungen sowie Begleitung von Jugendlichen mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten in der Sekundarstufe.
- Dramaturgie und Theaterwissenschaft: Reflexion zeitgenössischer Theaterformen und Dramenanalysen für den schulischen Kontext.
- Praxissemester: Fachdidaktisch und sonderpädagogisch begleitete Unterrichtspraxis an inklusiven Sekundarschulen oder Förderzentren.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen gestalten barrierefreien Theaterunterricht, leiten integrative Spielprojekte und fördern Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf in ihrer ästhetischen sowie persönlichen Entwicklung. Der primäre Karriereweg führt in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) für das Lehramt für Sonderpädagogik an Schulen der Sekundarstufe.
Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in folgenden Bereichen:
- Außerschulische Theaterpädagogik: Arbeit an Kinder- und Jugendtheatern, Kulturzentren oder bei freien Trägern der Jugendarbeit.
- Inklusions- und Kulturprojekte: Leitung künstlerischer Programme in der soziokulturellen Arbeit.
- Bildungs- und Wissenschaftsbereich: Tätigkeiten in der theaterpädagogischen Forschung, Lehrbuchentwicklung oder Kulturverwaltung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; Details siehe
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester