Überblick
Der Bachelorstudiengang Fahrzeugtechnik an der Technischen Hochschule Ingolstadt bereitet Studierende zielgerichtet auf die nachhaltige und digitale Mobilität der Zukunft vor. Am traditionsreichen Automobilstandort Ingolstadt verbindet das Studium klassische ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit innovativen Themen wie alternativen Antrieben und intelligenter Fahrzeugsicherheit. Durch eine hohe Flexibilität bei den Wahlpflichtmodulen lässt sich das siebensemestrige Studium optimal an persönliche Karriereziele anpassen.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Fahrzeugtechnik arbeiten nach ihrem Abschluss als Ingenieurinnen und Ingenieure an der Mobilität der Zukunft – beispielsweise in der Entwicklung innovativer Assistenzsysteme, nachhaltiger Antriebskonzepte oder im Projektmanagement bei führenden Automobilherstellern (OEMs) und Zulieferunternehmen.
Über den Studiengang
Der siebensemestrige Bachelorstudiengang Fahrzeugtechnik (B. Eng.) an der Technischen Hochschule Ingolstadt vermittelt ein breites ingenieurwissenschaftliches Fundament in Bereichen wie Fahrzeugentwicklung, Elektronik, Digitalisierung und Sicherheit. Das Studium gliedert sich in zwei theoretische Grundlagensemester, vier fachlich geprägte Vertiefungssemester sowie ein integriertes Praxissemester in der Industrie. Das Präsenzstudium beinhaltet ab dem Wintersemester 2026/27 HyFlex-Elemente und kann auch als duales Studium absolviert werden.
Studieninhalte & Module
Neben der Vermittlung von Grundlagen spielen digitale Methoden und virtuelle Simulationen (wie Matlab, FEM oder CFD) eine zentrale Rolle im Curriculum. Zu den wichtigsten Kernmodulen der ersten Studienabschnitte gehören:
- Ingenieurmathematik 1 & 2: Differential- und Integralrechnung, Matrizen sowie Vektoranalysis.
- Werkstofftechnik 1 & 2: Metallische Werkstoffe, Stähle, Aluminium- und Magnesiumlegierungen sowie Polymer- und Verbundwerkstoffe.
- Fertigungsverfahren: Urformen, Umformen, Zerspantechnologie, Fügen und Kunststoffverarbeitung.
- Statik & Festigkeitslehre: Kräftesysteme, Tragwerke sowie Spannungs- und Verformungsanalysen von Bauteilen.
- Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik: Gleich- und Wechselstromkreise, Felder und elektrische Maschinen.
- Grundlagen der Konstruktion: Technische Zeichnungen, Normen, Bemaßung und Maschinenelemente.
- Projekt Organisation und Gründung von Betrieben: Entrepreneurship, Unternehmens- und Produktionsorganisation sowie Produktentstehung.
Berufsperspektiven
Durch die enge Anbindung der Hochschule an die Automobilbranche eröffnen sich vielseitige Tätigkeitsfelder in der Fahrzeug- und Zulieferindustrie. Neben der klassischen Serienentwicklung qualifiziert das Studium für Aufgaben in der Elektromobilität, der Sicherheitsentwicklung oder im Projektmanagement. Zudem werden wissenschaftliche Grundlagen für den Einsatz im Motorsport- und High-Performance-Bereich gelegt.
Besonderheiten
- Zwei wählbare Schwerpunkte: Ab dem 6. Semester entscheiden sich Studierende für Elektromobilität oder Karosseriegestaltung und Fahrzeugsicherheit.
- Hohe Flexibilität: Rund ein Drittel der Studieninhalte ist frei wählbar, was Spezialisierungen auf Motorräder, Nutzfahrzeuge oder Motorsport ermöglicht.
- Praxisbezug: Ein verpflichtendes Praxissemester in einem Unternehmen ist fest im Studienverlauf integriert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester