Überblick
Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik an der FAU Erlangen-Nürnberg verknüpft mathematische Analysen zielgerichtet mit betriebswirtschaftlichen und informatischen Inhalten. Am Studienort Erlangen erwerben Studierende in sechs Semestern die Kompetenz, komplexe ökonomische Sachverhalte mithilfe quantitativer Methoden zu modellieren und zu lösen. Die interdisziplinäre Ausrichtung bereitet passgenau auf analytische Schlüsselpositionen in der Wirtschaft vor.
Studieninhalte
Wie lassen sich mathematische Methoden gezielt zur Lösung ökonomischer Fragestellungen einsetzen?
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik (B.Sc.) an der FAU Erlangen-Nürnberg vermittelt innerhalb von sechs Semestern (180 ECTS) grundlegende Kenntnisse aus den Fachbereichen Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik. Das Studium ist in eine zweisemestrige Grundlagen- und Orientierungsphase sowie eine viersemestrige Bachelorphase unterteilt. Im Vordergrund steht die praktische Anwendung mathematischer Verfahren auf wirtschaftliche Prozesse und Probleme.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum gliedert sich in folgende Bausteine:
- Grundlagenmodule Mathematik (50 ECTS): Umfasst unter anderem Analysis I bis III, Lineare Algebra I und II sowie Computerorientierte Mathematik I und II.
- Aufbaumodule Stochastik und Optimierung (30 ECTS): Inhalte wie Lineare und Kombinatorische Optimierung, Stochastische Modellbildung, Projektseminar Optimierung oder Introduction to Statistics and Statistical Programming.
- Mathematische Wahlpflichtmodule (35 ECTS): Vertiefungsmodule wie Lineare und nichtlineare Systeme sowie ein mathematisches Seminar.
- Nebenfach Wirtschaftswissenschaften (30 ECTS): Module wie Betriebswirtschaftslehre I, Makroökonomie, Mikroökonomie, Buchführung sowie Machine Learning & Data Driven Business.
- Nebenfach Informatik (15 ECTS): Spezifische Wahlpflichtmodule aus dem Fachbereich Informatik.
- Schlüsselqualifikationen (10 ECTS): Erwerb überfachlicher Kompetenzen oder Praktika.
- Bachelorarbeit (10 ECTS): Abschlussarbeit im 6. Semester.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind überall dort gefragt, wo komplexe Strukturen oder Prozesse analysiert, optimiert, vorhergesagt und bewertet werden müssen. Typische Einsatzfelder liegen in Branchen wie Finance & Insurance, Data Science & Analytics, Consulting, Software Development sowie im Banken- und Versicherungswesen. Weitere Berufsfelder finden sich in der Automobilindustrie, Energiewirtschaft, Pharmaindustrie, Medizintechnik sowie in Transport und Logistik.
Besonderheiten
Als Schlüsselqualifikation kann ein mindestens vierwöchiges (5 ECTS) oder achtwöchiges (10 ECTS) Betriebspraktikum eingebracht werden, das vorab angemeldet und durch einen Bericht dokumentiert werden muss. Zudem empfiehlt der Studienplan je nach angestrebtem Schwerpunkt der Bachelorarbeit (Stochastik oder Optimierung) eine gezielte Modulauswahl bereits ab dem 3. Semester.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester