Überblick
Der achtsemestrige Bachelorstudiengang "Internationaler Studiengang Maschinenbau mit Schwerpunkt Wirtschaftsraum China" an der Hochschule Bremen kombiniert ingenieurwissenschaftliche Fachkenntnisse mit interkultureller Kompetenz. Studierende werden gezielt darauf vorbereitet, technische und logistische Abläufe an der Schnittstelle zwischen Deutschland und dem chinesischen Markt zu steuern. Ein integriertes Praxissemester im Ausland vermittelt dabei wertvolle internationale Industrieerfahrungen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen planen, steuern und managen verteilte Produktionsabläufe sowie logistische Prozesse zwischen Deutschland und China, beispielsweise für den allgemeinen Maschinenbau, den Automobilbau oder den Flugzeugbau. Der Internationale Studiengang Maschinenbau mit Schwerpunkt Wirtschaftsraum China (Bachelor of Engineering) an der Hochschule Bremen vermittelt hierfür eine praxisorientierte, auf wissenschaftlichen Methoden basierende Ingenieurausbildung. Das Studium kombiniert technisches Fachwissen mit gezielten sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen für die Arbeit im globalen Kontext.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum verbindet ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit einer gezielten Vorbereitung auf das eigenständige Agieren im chinesischen Wirtschaftsraum. Zu den zentralen Inhalten gehören unter anderem:
- Chinesisch und Landeskunde und Kultur Chinas: Einführung in Alltagssituationen, Schriftzeichen (Kurzzeichen), Pinyin-Lautschrift, Grammatik sowie Grundlagen zu Landeskunde, Kultur, Wirtschaft und Recht Chinas.
- Werkstofftechnik: Atomare Struktur, Kristall- und Legierungsaufbau, Werkstoffeigenschaften, thermisch aktivierte Prozesse, Eisen-Kohlenstoff-Diagramm, Wärmebehandlung und Werkstoffprüfung.
- Mathematik: Mathematische Grundlagen wie Mengen, reelle Zahlen sowie Gleichungen und Ungleichungen.
Berufsperspektiven
Der Studiengang bereitet auf ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten sowie Management- und Leitungsaufgaben in einem internationalen Umfeld vor. Typische Berufsfelder liegen in Entwicklungs-, Logistik- und Produktionsabteilungen mittlerer und großer Industrieunternehmen sowie in internationalen Projekten. Weitere Tätigkeitsfelder bieten sich in Niederlassungen und Joint Ventures deutscher Unternehmen in China sowie in Unternehmensberatungen und Systemhäusern.
Besonderheiten
Der Studiengang hat eine Regelstudienzeit von 8 Semestern (240 ECTS) und entspricht in seiner Struktur dem „Bremer Modell“. Ein fester Bestandteil ist ein integriertes Praxissemester in China, welches mit einem vierwöchigen Intensivkurs an einer chinesischen Partneruniversität beginnt. Für die Zulassung ist unter anderem ein achtwöchiges Vorpraktikum nachzuweisen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Praktische Ausbildung:
Nachzuweisen ist ein mindestens 8-wöchiges einschlägiges Praktikum in einem industriellen oder handwerklichen Metallberuf oder ein mindestens 4-wöchiges handwerkliches Praktikum in einem Metallberuf, wenn eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Praktikum im Rahmen der Jahrgangsstufe 11 der Fachoberschule in einem einschlägigen industriellen oder handwerklichen Berufsfeld vorliegt, die nicht in einem Metallberuf absolviert wurden.
Mindestens 4 Wochen des Praktikums müssen bis zum Studienbeginn abgeleistet sein. Die restlichen Wochen müssen bis spätestens zum Ende des 3. Semesters abgeleistet werden.
Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Praktikum im Rahmen der Jahrgangsstufe 11 der Fachoberschule in einem industriellen oder handwerklichen Metallberuf ersetzen das Praktikum.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester