Überblick
Der Bachelorstudiengang Maschinenbau mit Schwerpunkt Digitalisierung an der Hochschule Bremen kombiniert klassisches Ingenieurwissen mit modernen Informationstechnologien. Studierende erlernen im siebensemestrigen Studium grundlegende Fertigkeiten der Konstruktion, Produktion und Entwicklung sowie zukunftsweisende Methoden wie Künstliche Intelligenz und Robotik. Dieser Studiengang bereitet gezielt auf die Anforderungen einer vernetzten und digitalisierten Industrie in der Hansestadt und darüber hinaus vor.
Studieninhalte
Wie lässt sich klassischer Maschinenbau mit den modernen Methoden der Digitalisierung wie künstlicher Intelligenz, Robotik und virtueller Realität verbinden?
Über den Studiengang
Der grundständige Studiengang Maschinenbau mit Schwerpunkt Digitalisierung (B. Eng.) an der Hochschule Bremen (Fakultät Natur und Technik) bietet eine vielseitige ingenieurwissenschaftliche Ausbildung für die Entwicklung und Fertigung zukünftiger industrieller Produkte. Das deutschsprachige Studium umfasst eine Regelstudienzeit von sieben Semestern (210 Credits), startet zum Wintersemester und ist zulassungsfrei. Die Studierenden erlernen den gesamten Herstellungsprozess von Maschinen, Fahrzeugen oder Flugzeugen unter Einsatz digitaler Werkzeuge.
Studieninhalte & Module
Der Studienverlauf ist in vier aufeinander aufbauende Abschnitte gegliedert und vermittelt neben mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen spezifische technische Kompetenzen:
- Mathematik 1: Grundlagen wie Vektoralgebra, Vektorgeometrie, Differential- und Integralrechnung sowie unendliche Reihen.
- Physik: Mechanische und elektromagnetische Schwingungen, Wellen, Licht, Akustik, Atomphysik und Wärmelehre.
- Mechanik 1: Statik starrer und deformierbarer Systeme, Kräftegruppen, Drehmoment, Schnittlasten und Festkörperreibung.
- Softwaretechnik & Technische Grundlagen: Vermittlung von IT- und Ingenieur-Basics in den ersten beiden Studienjahren.
- Digitale & Maschinenbauliche Vertiefung: Spezifische technische Kompetenzen im 4., 6. und 7. Semester.
- Praxissemester & Bachelorthesis: Ein betreutes Praxissemester im 5. Semester und die Abschlussarbeit im 7. Semester.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind als Maschinenbauingenieur:innen in den Bereichen Fertigungstechnik, Produktion, Planung und Entwicklung qualifiziert. Einsatzmöglichkeiten bieten sich in Groß-, Mittel- und Kleinbetrieben des Maschinen- und Apparatebaus, der Automobil-, Luft- und Raumfahrt- sowie der Nahrungsmittelindustrie. Zudem stehen ihnen Karrierewege in Ingenieurbüros, Forschungsinstituten und Behörden offen.
Besonderheiten
Zu den Zulassungsvoraussetzungen gehört neben der Hochschulreife ein achtwöchiges Vorpraktikum. Zudem zeichnet sich der Studiengang durch ein fest im Curriculum verankertes, betreutes Praxissemester im 5. Semester aus.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Praktische Ausbildung:
Nachzuweisen ist ein mindestens 8-wöchiges einschlägiges Praktikum in einem industriellen oder handwerklichen Metallberuf oder ein mindestens 4-wöchiges handwerkliches Praktikum in einem Metallberuf, wenn eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Praktikum im Rahmen der Jahrgangsstufe 11 der Fachoberschule in einem einschlägigen industriellen oder handwerklichen Berufsfeld vorliegt, die nicht in einem Metallberuf absolviert wurden. Mindestens 4 Wochen des Praktikums müssen bis zum Studienbeginn abgeleistet sein. Die restlichen Wochen müssen bis spätestens zum Ende des 3. Semesters abgeleistet werden. Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Praktikum im Rahmen der Jahrgangsstufe 11 der Fachoberschule in einem industriellen oder handwerklichen Metallberuf ersetzen das Praktikum.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester