Überblick
Der Masterstudiengang Wasserwirtschaft im globalen Wandel an der Ostfalia Hochschule bereitet Studierende auf die ökologischen und technischen Herausforderungen der modernen Ressourcenverwaltung vor. Im Fokus stehen zukunftsfähige Konzepte für den Umgang mit Klimafolgen, Extremwetterereignissen und dem steigenden weltweiten Wasserbedarf. Durch die Kombination aus ingenieurwissenschaftlichen Methoden und ökologischem Wissen werden gefragte Fachkräfte für den nachhaltigen Gewässerschutz ausgebildet.
Studieninhalte
Wie können lokale und globale Wasserressourcen angesichts des Klimawandels, demografischer Entwicklungen und der Globalisierung nachhaltig geschützt werden?
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Masterstudiengang „Wasserwirtschaft im globalen Wandel“ (M.Sc.) an der Fakultät Bau-Wasser-Boden der Ostfalia Hochschule am Campus Suderburg vermittelt Qualifikationen zur Bewältigung drängender Zukunftsfragen der Wasserwirtschaft. Über eine Regelstudienzeit von drei Semestern lernen die Studierenden, globale Zusammenhänge zu verstehen, vernetzt zu denken und innovative ingenieurwissenschaftliche Lösungen zu entwickeln. Das Angebot richtet sich an Absolventinnen und Absolventen aus Fachrichtungen wie Bauingenieurwesen, Wasser- und Bodenmanagement oder Umweltingenieurwesen.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert Pflichtveranstaltungen mit individuellen Spezialisierungsmöglichkeiten:
- Klimatologie für Ingenieure: Vertiefte Kenntnisse über Klimaentstehung, Klimazonen, globale/regionale Phänomene und die ingenieurtechnische Beurteilung von Klimawandelfolgen.
- Nachhaltiges Bauen im Wasser- und Tiefbau: Vermittlung von Konzepten für eine umweltgerechte Infrastrukturplanung.
- Umweltökonomie, Entwicklungs- und Sozialpolitik: Verknüpfung technischer Aspekte mit gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen.
- Wahlpflichtmodule: Vertiefung aus mindestens 14 Angeboten, u. a. Hafenbau, Küstenzonenmanagement, Verkehrswasserbau, Urbane Entwässerung und Abfalltechnik.
- Feldforschungsprojekt: Praktische wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Masterarbeit.
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen sind als gefragte Spezialisten für die Planung, Umsetzung und Genehmigung von Projekten im Wasserbau, Hochwasserschutz und in der Renaturierung ausgebildet. Zudem entwickeln sie Unterhaltungs- und Betriebskonzepte für Gewässer, Deiche, Kanalisationen, Kläranlagen sowie Stauanlagen. Zu den Arbeitgebern zählen Ingenieur- und Planungsbüros, Baufirmen, Wasserverbände, Einrichtungen der Wasserver- und -entsorgung, die öffentliche Verwaltung sowie Forschungsinstitutionen.
Besonderheiten
- Hoher Praxisbezug: Das Studium zeichnet sich durch Exkursionen, Feldarbeit und praktische Übungen aus – wie etwa den Einsatz von Unterwasserdrohnen im Modul „Hafenbau und Offshore“.
- Flexibilität: Das Studienmodell ist teilzeitgeeignet (ca. 50 % Arbeitsumfang) und ermöglicht ein Studium mit Praxisbeteiligung.
- Einbindung in die Forschung: Studierende können als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt in Forschungsprojekten der Fakultät mitwirken.
- Zulassungsoption: Fehlende Leistungspunkte aus dem Bachelorstudium (maximal 30 ECTS) können bis zur Zulassung zur Masterarbeit nachgeholt werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
s. Homepage
Studierende anderer Fachrichtungen können auf Antrag durch die Auswahlkommission ebenfalls zugelassen werden. BewerberInnen mit einem 6-semestrigen Bachelorabschluss können die fehlenden 30 LP nachholen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester