Überblick
Der berufsbegleitende Masterstudiengang „Psychosoziale Beratung und Therapie in der Sozialen Arbeit“ an der Hochschule Fulda qualifiziert Fachkräfte aus dem Sozialwesen für anspruchsvolle Beratungs- und Führungsaufgaben. Durch das flexible Blended-Learning-Format lässt sich die akademische Weiterbildung am Standort Fulda optimal mit dem Berufs- und Familienleben vereinbaren. Im Zentrum der Ausbildung stehen die Erweiterung methodischer Fertigkeiten, psychologisches Erklärungswissen sowie eine fundierte Selbstreflexion.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der berufsbegleitende Masterstudiengang Psychosoziale Beratung und Therapie in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Fulda richtet sich an Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen. Die weiterführende Qualifikation im Bereich der Psychologie berücksichtigt die besonderen Anforderungen berufstätiger Studierender: Durch ein flexibles Blended-Learning-Format lassen sich Präsenzveranstaltungen am Standort Fulda und digitales Lernen optimal mit dem Berufs- und Familienleben vereinbaren. Ziel des Studiums ist die wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung von Handlungskompetenzen für anspruchsvolle psychosoziale Kontextfelder.
Studieninhalte
Im Zentrum des Curriculums steht die Verknüpfung von theoretischem Wissen mit intensiver Praxis- und Methodenreflexion. Zu den wesentlichen Schwerpunkten gehören:
- Psychologisches Erklärungswissen: Vertieftes Verständnis von Entwicklungspsychologie, Psychopathologie sowie Diagnostik.
- Beratungsmethoden und Intervention: Einübung und Anwendung evidenzbasierter psychosozialer und therapeutischer Beratungsansätze.
- Selbstreflexion und Supervision: Systematische Reflexion des eigenen professionellen Handelns zur Ausbildung einer therapeutischen Haltung.
- Forschung und Qualitätssicherung: Anwendung wissenschaftlicher Methoden zur Evaluation und Weiterentwicklung psychosozialer Praxis.
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss qualifiziert für anspruchsvolle Beratungs-, Fach- und Führungsaufgaben bei öffentlichen, freien sowie privaten Trägern. Typische Tätigkeitsfelder umfassen:
- Erziehungs-, Sucht-, Ehe- und Lebensberatungsstellen
- Sozialpsychiatrische Dienste, Kliniken und Reha-Einrichtungen
- Führungs- und Koordinationsaufgaben im Sozialwesen
- Freiberufliche Tätigkeit in eigener Beratungspraxis, Coaching oder Supervision
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Grundständiger Studienabschluss mit mindestens der Abschlussnote 2,0 in einem Studiengang der Sozialen Arbeit und dieser Studienabschluss entweder 210 ECTS-Punkte umfasst oder zusätzlich zu den erworbenen 180 ECTS-Punkten eines Bachelor-Abschlusses den Nachweis über 30 ECTS-Punkte durch die Hochschulbegleitung/staatl. Anerkennung erbringen kann. Weiterhin muss der Nachweis einer mindestens 15-stündigen und in der Regel höchstens 30-stündigen Berufstätigkeit in einem den Inhalten des Masterprogramms nachweislich zuzuordnenden Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit vorliegen. Bewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Europäischen Referenzrahmens (DSH-2 oder Äquivalent) nachweisen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester