Überblick
Der Bachelorstudiengang Landwirtschaft an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf am Standort Freising vermittelt fundiertes Wissen für die moderne Agrarbranche. Studierende profitieren von einer praxisnahen Ausbildung, die sowohl konventionelle als auch ökologische Bewirtschaftungsformen abdeckt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf nachhaltigen Produktionssystemen, regionaler Wertschöpfung und zukunftsorientiertem Ressourcenmanagement.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Wie lässt sich eine effiziente, ressourcenschonende Nahrungsmittelproduktion sowohl konventionell als auch ökologisch nachhaltig gestalten? Am Campus Weihenstephan kombiniert dieses Bildungsangebot naturwissenschaftliche sowie ökonomische Grundlagen mit moderner Praxis und regionaler Wertschöpfung. Durch die enge Anbindung an die Landesanstalt für Landwirtschaft sowie die TU München fließen angewandte und grundlagenorientierte Projekte direkt in die Ausbildung ein.
Studieninhalte & Module
In den ersten drei Semestern erwerben Studierende Basiswissen in Disziplinen wie Biologie, Anatomie, Bodenkunde, Pflanzenschutz, Landtechnik, Agrarrecht sowie Landwirtschaftlicher Betriebslehre. Ab dem vierten Semester gliedert sich die Ausbildung in zwei wählbare Studienrichtungen:
- Studienrichtung Landwirtschaft: Führt nach dem Praxissemester zu einer Spezialisierung in einem der drei Schwerpunkte Agrarökonomie, Tierische Erzeugung oder Pflanzliche Erzeugung.
- Studienrichtung Ökologische Landwirtschaft: Vermittelt spezifische Module zur Produktionsvielfalt und Komplexität ökologisch wirtschaftender Betriebe.
- Wahlpflichtmodule: Bieten Möglichkeiten zur individuellen Profilschärfung, beispielsweise in den Bereichen Precision Farming, Tiergesundheit, Steuerplanung oder Berufs- und Arbeitspädagogik.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, sowohl konventionelle als auch ökologische Bewirtschaftungskonzepte wissenschaftlich fundiert zu beurteilen und zu steuern. Der Ausbildungsfokus bereitet auf Aufgaben im landwirtschaftlichen Betrieb sowie in dessen regionalem Umfeld vor.
- Führung und Optimierung landwirtschaftlicher Betriebe (konventionell und ökologisch)
- Tätigkeiten im Bereich der nachhaltigen Agrarproduktion, Ressourcenschonung und erneuerbaren Energien
- Aufgabenbereiche innerhalb der regionalen Wertschöpfungskette und Agrarökonomie
Besonderheiten
Bestandteil des Sieben-Semester-Studiums ist ein 24-wöchiges landwirtschaftliches Praktikum im vierten Semester, das in einem Ausbildungsbetrieb absolviert wird. Der Studiengang wird zudem als Verbundstudium angeboten. Zur Auffrischung von Schulwissen stehen unmittelbar vor Studienbeginn kostenfreie, dreitägige Vorkurse in Mathematik und Physik zur Verfügung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Vorpraktikum in der Landwirtschaft empfohlen, aber keine Zulassungsvoraussetzung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester