Überblick
Der weiterbildende Masterstudiengang „Industrielles Produktionsmanagement“ an der UNIKIMS der Universität Kassel bereitet Fach- und Führungskräfte zielgerichtet auf die Anforderungen vernetzter Industrieprozesse vor. Im Zentrum des berufsbegleitenden Studiums im hessischen Kassel steht die ganzheitliche Steuerung von Wertschöpfungsketten im Kontext von Industrie 4.0. Durch die Kombination von Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft und Informationstechnik entwickeln die Studierenden strategische Lösungskompetenzen für komplexe Fertigungsumgebungen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Technik, Betriebswirtschaft und Informationstechnik bietet der berufsbegleitende Masterstudiengang Industrielles Produktionsmanagement (M.Sc.) am Fachbereich Maschinenbau der Universität Kassel eine weiterführende Qualifikation. Das sechssemestrige Weiterbildungsstudium legt den Fokus auf das ganzheitliche Verstehen und Managen industrieller Prozesse und Systeme über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Es richtet sich an Berufstätige mit einem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einer ingenieur-, natur- oder betriebswirtschaftlichen Fachrichtung sowie mindestens einem Jahr relevanter Berufserfahrung.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum deckt Fachinhalte aus Produktion, Logistik, Qualitätsmanagement, Betriebswirtschaft und IT ab:
- 1. Semester: Einführung, Organisation sowie Betriebswirtschaft im industriellen Produktionsmanagement
- 2. Semester: Projektmanagement, Qualität in Entwicklung und Planung sowie Qualität in Entwicklung und Lieferkette
- 3. Semester: Planung, Steuerung und Betrieb von Produktions- und Logistiksystemen sowie Produktionsnetzwerke
- 4. Semester: Gestaltung von Informationssystemen, IT-Methoden und IT-Einsatz in der Industrie
- 5. & 6. Semester: Fallstudie und Mastermodul
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert Studierende gezielt für Führungsaufgaben und die Produktionsleitung in Industrieunternehmen. Absolventinnen und Absolventen werden dazu ausgebildet, Prozesse, Systeme und Ressourcen über den Einsatz moderner IT ganzheitlich zu vernetzen und zu verbessern. Als Fachkräfte treiben sie die digitale Transformation sowie Industrie 4.0 voran, indem sie Herausforderungen global betrachten und statt lokaler Einzeloptimierungen ein Optimum für die Gesamtfabrik schaffen.
Besonderheiten
Der Studiengang wird berufsbegleitend in Kooperation mit der UNIKIMS angeboten, um eine optimale Vereinbarkeit von Beruf und Weiterbildung zu ermöglichen. Der Lehransatz fokussiert sich bewusst darauf, die Digitalisierung nicht als Selbstzweck einzusetzen, sondern Prozesse erst zu analysieren und zu optimieren, bevor diese im Gesamtsystem IT-seitig implementiert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bestandene Prüfung zum Bachelor oder Diplom in einer ingenieur-, natur- oder betriebswissenschaftlichen Fachrichtung und 210 Credits, mind. jedoch 180 Credits (fehlende Credits können nachträglich erworben werden) sowie Nachweis über mindestens ein Jahr Berufserfahrung in der Industrie. Ggfs. werden Auflagen erteilt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester