Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang „Diversität - Forschung - Soziale Arbeit“ an der Universität Kassel widmet sich dem vertieften Verständnis gesellschaftlicher Vielfalt und sozialer Ungleichheit. Studierende am Standort Kassel erlangen fundierte Methodenkompetenzen, um wissenschaftliche Fragestellungen im Kontext sozialer Differenzierungsprozesse eigenständig zu bearbeiten. Das Studium bereitet darauf vor, gesellschaftliche Konfliktfelder zu analysieren und wissenschaftsbasierte Strategien für das Berufsfeld zu entwickeln.
Studieninhalte
Karriere in Forschung und Fachpraxis: Der Studiengang qualifiziert für wissenschaftliche Tätigkeiten sowie für leitende und beratende Aufgaben in der Sozialen Arbeit mit dem Fokus auf den Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt, sozialer Ungleichheit und Ausgrenzungsrisiken.
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Masterstudiengang „Diversität – Forschung – Soziale Arbeit“ an der Universität Kassel vermittelt interdisziplinäres grundlagentheoretisches Wissen und methodische Forschungskompetenzen. Studierende analysieren das komplexe Wechselspiel von gesellschaftlicher Diversität, sozialer Differenzierung und sozialer Ungleichheit unter Einbezug international vergleichender Ansätze. Das viersemestrige Studium zeichnet sich durch ein fortlaufendes Wechselspiel zwischen theoretischen Fragestellungen und forschungspraktischen Aufgabenstellungen aus.
Studieninhalte & Module
Die Lehrangebote sind eng an die Forschungsaktivitäten des Instituts für Sozialwesen gekoppelt und umfassen folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Migrations-, Geschlechter- und Inklusionsforschung
- Alterns-, Gesundheits- und Therapieforschung
- Forschungswerkstätten: Empirische Untersuchung von Fragestellungen zur gesellschaftlichen Diversität
- International vergleichende Ansätze im Kontext gesellschaftlichen Wandels
- Theorie- und Methodenforschung: Systematische Verknüpfung von Grundlagenwissen und Forschungskompetenzen
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen entwickeln ein spezifisches Professionsprofil, um gesellschaftliche Konflikte zu reflektieren und soziale Kohäsionsprozesse voranzubringen. Das Studium befähigt dazu, an der Schnittstelle von Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit zu arbeiten und neue Konzepte für den Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt zu entwickeln. Zudem legt der forschungsorientierte Ansatz den Grundstein für eine akademische Laufbahn in Forschung und Lehre.
Besonderheiten
- Forschungspraktikum: Ein integriertes Praktikum im Umfang von 600 Stunden.
- Zulassung: Der Studiengang ist NC-frei (keine Zulassungsbeschränkung).
- Studienbeginn: Sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester möglich.
- Voraussetzungen: Einschlägiger Bachelor- oder Diplomabschluss (mindestens 6 Semester Regelstudienzeit) sowie der Nachweis eines englischsprachigen Motivationsschreibens.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bestandene Bachelor-oder Diplom-Prüfung in Soziale Arbeit oder fachlich gleichwertig oder berufsqualifizierender Abschluss als Diplom-SozialarbeiterIn, Diplom-SozialpädagogIn oder Diplom-SozialarbeiterIn und SozialpädagogIn; Nachweis einer Regelstudienzeit von mind. 6 Semestern sowie gute Englischkenntnisse und angemessene sozialpädagogische/sozialarbeiterische Kenntnisse. Ggfs. können Auflagen erteilt werden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester