Überblick
Der berufsbegleitende Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Fliedner Fachhochschule in Düsseldorf bereitet Fachkräfte gezielt auf Führungs- und Gestaltungsaufgaben in sozialen Organisationen vor. Das Studium zeichnet sich durch ein innovatives Zwei-Phasen-Modell aus, bei dem zu Beginn ein individueller Zertifikatsschwerpunkt gewählt wird. Neben wissenschaftlicher Vertiefung und Forschung stehen Führungskompetenzen sowie die Bewältigung des gesellschaftlichen Wandels im Vordergrund.
Studieninhalte
Mit dem Abschluss des Masterstudiengangs Soziale Arbeit (M.A.) an der Fliedner Fachhochschule qualifizieren sich Studierende für anspruchsvolle Fach- und Leitungsaufgaben sowie Steuerungs- und Forschungsfunktionen im Sozialwesen. Das berufsbegleitende Studium dauert 5 Semester (120 ECTS) und startet jeweils zum Sommer- (01.04.) sowie Wintersemester (01.10.). Es kombiniert ein zweisemestriges Zertifikatsstudium zur Schwerpunktbildung mit einer anschließenden dreisemestrigen akademischen Profilierung.
Über den Studiengang
Der Studiengang befähigt dazu, innovative Konzepte zu entwickeln und Organisationen im Wandel von Digitalisierung, Globalisierung und Ökonomisierung aktiv zu gestalten. Studierende erweitern zielgerichtet ihre Handlungskompetenzen sowie ihr professionelles Selbstverständnis für komplexe Handlungsfelder. Vorausgesetzt wird ein erster akademischer Abschluss (z. B. Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaft oder Heilpädagogik) sowie eine einschlägige Praxistätigkeit im Umfang von mindestens 25 % einer Vollzeitstelle oder eine einjährige Berufserfahrung.
Studieninhalte & Module
- Zertifikatsschwerpunkte (1.–2. Semester): Individuelle Spezialisierung wahlweise in Kinderschutz, Intensivpädagogik oder Sozialpsychiatrie.
- Forschung & Entwicklung: Bearbeitung eigener Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Erstellung praxisnaher Fallanalysen und Konzeptentwicklungen.
- Führung & Organisation: gezielter Ausbau von Führungskompetenzen, Steuerung von Organisationsprozessen und Reflexion von Teamstrukturen.
- Resilienz & Haltung: Förderung emotionaler Stabilität, Selbstsicherung und Kommunikation zur Bewältigung anspruchsvoller beruflicher Situationen.
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen sind für Leitungsfunktionen, Fachstellen und Steuerungsaufgaben bei freien Trägern, Kommunen und Jugendämtern qualifiziert. Insbesondere die Spezialisierung in der Intensivpädagogik eröffnet hervorragende Chancen im Feld der stationären Hilfen sowie beim Umgang mit herausforderndem Verhalten. Zudem ermöglicht der Studiengang Quereinsteigenden aus angrenzenden Disziplinen wie der Heil- oder Kindheitspädagogik den Aufstieg in höher bewertete Positionen.
Besonderheiten
- Einmaliges Profil: Der Studiengang bietet eine bundesweit einmalige Vertiefung in Intensivpädagogik mit eigener Professur.
- Enger Praxisbezug: Prüfungsleistungen basieren auf konkreten Fragestellungen und Herausforderungen aus dem aktuellen Berufsalltag der Studierenden.
- Hinweis zur Staatlichen Anerkennung: Der Master verleiht keine eigenständige staatliche Anerkennung, ermöglicht aber über Zusatzmodule und Praxisnachweise die Anerkennung als Fachkraft für Leitungs- und Spezialfunktionen (ggf. über Einzelfallanträge nach SGB VIII § 72).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Erster akademischer Abschluss (Bachelor/Diplom) in Sozialer Arbeit; unter Auflagen auch in Früh- und Kindheitspädagogik, Erziehungswissenschaft, Heilpädagogik, Psychologie, Lehramt oder vergleichbaren Studiengängen.
- Für den Einstieg ins 3. Fachemester müssen 48 ECTS aus einem Zertifikatsstudium oder einer vergleichbaren Weiterbildung vorliegen.
- Bei Absolvent:innen der Erziehungswissenschaft, Heilpädagogik, Psychologie, Lehramt oder vergleichbarer Studiengängen erfolgt eine individuelle Prüfung der Qualifikation.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester