Überblick
Der weiterbildende Masterstudiengang Kriminologie an der Universität Hamburg vermittelt fundierte Kenntnisse über Ursachen, Erscheinungsformen und gesellschaftliche Reaktionen auf Kriminalität. Das berufsbegleitende Format ermöglicht Berufstätigen eine wissenschaftliche Vertiefung interdisziplinärer kriminologischer Fragestellungen. Absolventen qualifizieren sich für anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben in der Kriminalprävention, der Justiz oder der empirischen Sozialforschung.
Studieninhalte
Als einer der wenigen weiterbildenden und interdisziplinären Masterstudiengänge seiner Art im deutschsprachigen Raum verbindet dieses Angebot der Universität Hamburg kriminologische Forschung direkt mit der beruflichen Praxis. Berufstätige aus der Justiz, der Polizei, der Sozialen Arbeit oder der Verwaltung analysieren hier Ursachen, Erscheinungsformen sowie gesellschaftliche Reaktionen auf Kriminalität. Das zeitlich abgestimmte Format ermöglicht eine wissenschaftliche Vertiefung parallel zur bestehenden Erwerbstätigkeit.
Typische Studieninhalte & Module
- Kriminologische Theorien: Vertiefte Analyse von Erklärungsansätzen für abweichendes Verhalten und Kriminalisierung
- Empirische Sozialforschung: Anwendung quantitativer und qualitativer Methoden auf kriminologische Fragestellungen
- Kriminalpolitik und Prävention: Bewertung von Strategien, Maßnahmen und Programmen der Kriminalitätsbekämpfung
- Phänomene der Kriminalität: Spezifische Analysen zu Gewalt-, Wirtschafts-, Jugend- oder digitaler Kriminalität
- Sanktionen und Resozialisierung: Interdisziplinäre Sicht auf Strafvollzug, Bewährungshilfe und kriminologische Opferforschung
Berufsperspektiven
Der weiterbildende Masterabschluss qualifiziert für anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben an den Schnittstellen von Sicherheit, Recht und Sozialer Arbeit. Tätigkeitsfelder bieten sich insbesondere in folgenden Bereichen:
- Justiz und Strafvollzug: Leitungs- und Konzeptionsaufgaben im Vollzug, in der Bewährungshilfe oder im Gerichtsbezirk
- Polizei und Sicherheitsbehörden: Strategische Kriminalitätsanalyse, Lagebilderstellung und Präventionsplanung
- Kommunen und Verbände: Koordination kommunaler Kriminalprävention, Opferhilfe sowie freie Straffälligenhilfe
- Forschung und Wissenschaft: Arbeit in empirischen Forschungsprojekten, kriminologischen Diensten oder wissenschaftlichen Instituten
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
https://www.wiso.uni-hamburg.de/studienbuero-sozialwissenschaften/studiengaenge/weiterbildender-masterstudiengang-kriminologie.html
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester