Überblick
Der Masterstudiengang Sport und Ernährung an der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) verbindet auf seltene Weise sport- und ernährungswissenschaftliche Fachdisziplinen. Durch die Zusammenarbeit zweier Spezialinstitute erlangen Studierende fundierte Kenntnisse über das Zusammenspiel von gezielter Ernährung, Bewegung und Gesundheit. Das anwendungsorientierte Studium qualifiziert für zukunftsträchtige Aufgaben in der Gesundheitsprävention sowie im Leistungs- und Fitnesssport.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen werden in vielfältigen gesellschaftlichen Bereichen gesundheitlich präventiv wirksam und sind in der anwendungsorientierten Forschung zum Aufgabenkomplex Bewegung, Sport, Ernährung und Gesundheit tätig. Der Master-Studiengang „Sport und Ernährung“ (M.A., 120 LP) an der Universität Halle-Wittenberg bietet eine universitäre Ausbildung an der Schnittstelle beider Fachdisziplinen. Das viersemestrige Vollzeitstudium vermittelt vertiefendes Wissen in Ernährungsphysiologie, Humanernährung sowie in der sportmedizinischen, bewegungswissenschaftlichen und sportpsychologischen Diagnostik.
Studieninhalte & Module
Das Studium untergliedert sich in sportwissenschaftliche Module (50 LP), ernährungswissenschaftliche Module (30 LP), ein externes Praktikum (10 LP) und die Masterarbeit (30 LP). Zu den Kernmodulen zählen unter anderem:
- Trainingswissenschaftliche und sportmedizinische Diagnostik
- Bewegungswissenschaftliche Diagnostik sowie Sportpsychologische Diagnostik I
- Ernährungsphysiologie und Humanernährung
- Körperliche Aktivität und Ernährung in Prävention und Therapie
- Bewegung und Verhalten in präventiven und therapeutischen Anwendungsfeldern
- Training und Ernährung im Leistungssport
- Pathophysiologie und Pathogenese ernährungsabhängiger Krankheiten
- Medizinische Psychosomatik und Pathophysiologie
- Alternative Ernährungsformen und Diätetik
- Forschungsmethodologie und Statistik
Berufsperspektiven
Durch die Zunahme von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus, Hypertonie und Adipositas besteht im Gesundheitswesen eine große Nachfrage nach diesem Qualifikationsprofil. Weitere Einsatzfelder bieten sich im Fitness- und Leistungssport sowie in den dazugehörigen Organisationsstrukturen. Zudem stehen Absolventen Wege in Fachredaktionen, bei Gesundheitskassen, in der Pharmaindustrie oder in der Selbstständigkeit offen.
Besonderheiten
- Interdisziplinäres Profil: Als einer von wenigen Studiengängen dieser Art in Deutschland bündelt er die Kompetenzen des Instituts für Sportwissenschaft und des Instituts für Ernährungswissenschaften.
- Praxisphase: Ein 8-wöchiges externes Praktikum an einer universitätsexternen Einrichtung ist fest im Studienplan verankert.
- Spezifische Zulassung: Vorausgesetzt wird ein erster berufsqualifizierender Abschluss in Sportwissenschaft oder einer vergleichbaren Fachrichtung (Note 2,5 oder besser); 60 LP in naturwissenschaftlichen Fächern sind erwünscht.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester