Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Kunstgeschichte im globalen Kontext mit dem Schwerpunkt Afrika an der Freien Universität Berlin widmet sich der vielschichtigen Kunst und visuellen Kultur des afrikanischen Kontinents sowie seiner Diaspora. Studierende setzen sich intensiv mit historischen sowie zeitgenössischen Kunstformen auseinander und analysieren diese unter Anwendung postkolonialer Theorien und transkultureller Ansätze. Das Studium im weltweiten Kulturknotenpunkt Berlin bereitet gezielt auf wissenschaftliche Tätigkeiten sowie internationale Berufsfelder im Kunst- und Kulturbereich vor.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs qualifizieren sich für vielfältige Berufsfelder in Museen, der Kunstvermittlung, im Ausstellungs- und Kulturbereich sowie in der akademischen Forschung.
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Studiengang Kunstgeschichte im globalen Kontext mit dem Schwerpunkt Afrika an der Freien Universität Berlin vermittelt vertiefte Kenntnisse der historischen sowie modernen und zeitgenössischen Kunst Afrikas und der Diaspora. Neben einer regionalen Vertiefung erwerben Studierende umfangreiches Wissen in den Bereichen der Bildkünste und der visuellen Kultur, darunter Fotografie, Architektur, Kino und Werbung. Das Studium führt in einer Regelstudienzeit von vier Semestern (Beginn im Wintersemester) zum Abschluss Master of Arts (M.A.).
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst einen Pflichtbereich, einen Wahlpflichtbereich sowie einen frei wählbaren Komplementärbereich (10 LP). Zu den Kernmodulen des Pflichtbereichs gehören:
- Modul Epochen und Kulturen, Afrika
- Modul Gattungen, Themenfelder und Diskurse, Afrika
- Modul Forschung am Objekt, Afrika
- Modul Forschungspraxis I, Afrika
- Modul Forschungspraxis II, Afrika
Im Wahlpflichtbereich stehen unter anderem Module wie Praxis und Vermittlung, Kunsttheorie und Methodik, Kunstgeschichte und Transkulturalität sowie Kunst und Recht: Provenienz, Urheberrecht, Kulturgüterschutz zur Auswahl.
Berufsperspektiven
Die Ausbildung bereitet gezielt auf wissenschaftliche und praktische Aufgaben in unterschiedlichen Berufsfeldern des Faches vor. Durch die Vermittlung moderner Ansätze wie der Postkolonialen Theorie und Transkulturalität werden Studierende befähigt, wissenschaftliche Methoden kritisch anzuwenden und Wissen effektiv zu transferieren. Praktische Erfahrungen und Forschungsbezug werden durch nationale sowie internationale Praktika und Kooperationen gezielt gefördert.
Besonderheiten
Die transkulturelle Struktur des Kunsthistorischen Instituts der FU Berlin ist in diesem Umfang im deutschen Sprachraum einmalig. Studierende profitieren von langjährigen Kooperationen mit Universitäten und unabhängigen Einrichtungen in Afrika, der Nähe zu den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin für Originalstudien sowie der Anbindung an interdisziplinäre Zentren wie das „Center for Area Studies“.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Abschluss eines Hochschulstudiums in einem kunsthistorischen, kulturwissenschaftlichen oder afrikanistischen Fach mit mindestens einem 30 LP-Modulangebot zu Kunst und Geschichte Afrikas; Englisch Niveau B1 GER ; Nachweis einer zweiten Fremdsprache, vorzugsweise Französisch, Potugiesisch oder Arabisch, Niveau A2 GER
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester