Überblick
Der Masterstudiengang Kunstgeschichte im globalen Kontext mit dem Schwerpunkt Ostasien an der Freien Universität Berlin vermittelt vertiefte Fachkenntnisse über die visuellen Kulturen Chinas, Koreas und Japans. Studierende analysieren künstlerische Erzeugnisse vom Neolithikum bis zur Gegenwart in ihren spezifischen gesellschaftlichen sowie globalen Zusammenhängen. Die akademische Ausbildung am Wissenschaftsstandort Berlin bereitet zielgerichtet auf eine wissenschaftliche Karriere oder anspruchsvolle Aufgaben im internationalen Kulturbetrieb vor.
Studieninhalte
Wie lassen sich die Kunst- und Kulturgeschichten Chinas, Koreas und Japans vom Neolithikum bis zur Gegenwart in einer vergleichenden und transkulturellen Perspektive wissenschaftlich erforschen?
Über den Studiengang
Der konsekutive Masterstudiengang „Kunstgeschichte im globalen Kontext mit dem Studienschwerpunkt Ostasien“ an der Freien Universität Berlin vertieft die im Bachelorstudium erworbenen fachlichen und methodischen Kenntnisse. Er führt in vier Semestern Regelstudienzeit zu einem spezialisierten, promotionsqualifizierenden Abschluss (Master of Arts). Im Zentrum steht die vergleichende Untersuchung der Kunst und Kultur Ostasiens, die mit Einblicken in weitere globale Forschungsgebiete der Kunstgeschichte verknüpft wird.
Studieninhalte & Module
Gegenstand des Studiums sind historische und zeitgenössische Werke der Bildkünste, Architektur, Schrift-, Garten- und angewandten Kunst. Diese werden hinsichtlich ihrer ästhetischen, historischen und gesellschaftlichen Kontexte sowie ihrer Herstellungs- und Rezeptionsweisen analysiert. Das Curriculum vermittelt zudem Kenntnisse zur Fachgeschichte, Konservierung, Präsentation und Vermittlung.
Kernmodule des Pflichtbereichs:
- Modul Epochen und Kulturen, Ostasien
- Modul Gattungen, Themenfelder und Diskurse, Ostasien
- Modul Forschung am Objekt, Ostasien
- Modul Forschungspraxis I, Ostasien
- Modul Forschungspraxis II, Ostasien
Im Wahlpflichtbereich wählen Studierende schwerpunktübergreifende Module wie Kunsttheorie und Methodik, Praxis und Vermittlung, Kunst und Recht (Provenienz, Urheberrecht, Kulturgüterschutz) oder Berufspraxis. Freie Module im Umfang von 10 LP im Komplementärbereich sowie die abschließende Masterarbeit komplettieren das Studium.
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss ist explizit promotionsqualifizierend und legt das Fundament für eine akademische Laufbahn in Forschung und Lehre. Durch praxisorientierte Studieninhalte wie die Forschung am Objekt, Ausstellungsvermittlung sowie Themen des Kulturgüterschutzes bereitet das Studium zudem auf Tätigkeiten im Museumswesen, im Kulturellen Sektor oder im Kunstmarkt vor.
Besonderheiten
Die Ostasiatische Kunstgeschichte an der FU Berlin wurde 1999 mit einer Stiftungsprofessur der Gerda Henkel Stiftung etabliert. Der Studiengang zeichnet sich durch seine Einbettung in das Kunsthistorische Institut aus, das neben Ostasien auch über Professuren für die Kunst Afrikas, Europas und Amerikas sowie über Expertise in chinesischer Archäologie und islamischer Kunstgeschichte verfügt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Hochschulabschluss in einem kunsthistorischen, kulturwissenschaftlichen oder ostasienwissenschaftlichen Fach (Chinastudien, Japanstudien, Koreastudien), mit einem Anteil an Ostasiatischer Kunstgeschichte von mindestens 30 LP; Englischkenntnisse Niveau B 1 GER; Grundkenntnisse einer ostasiatischen Fremdsprache (Chinesisch, Japanisch, Koreanisch) Niveau A 2 GER
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester