Überblick
An der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in Saarbrücken verbindet der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit sozialwissenschaftliche Theorie mit fundierter Praxis. Die Studierenden werden auf die professionelle Unterstützung von Menschen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen vorbereitet und lernen soziale Problemlagen differenziert zu analysieren. Der Studiengang schließt nach sieben Semestern ab und führt direkt zur staatlichen Anerkennung in der Sozialarbeit und Sozialpädagogik.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Bachelor-Studiengang verbindet die Grundlagen der Sozialen Arbeit mit den spezifischen Anforderungen der Pädagogik der Kindheit. Durch die Verknüpfung von theoretischem Wissen, empirischer Forschung und beruflicher Praxis werden Studierende darauf vorbereitet, Menschen in schwierigen Lebenssituationen vorurteilsfrei und auf Augenhöhe zu begleiten. Die Ausbildung reagiert damit gezielt auf die zunehmende Vielfalt gesellschaftlicher und kultureller Milieus im Sozial- und Bildungswesen.
Studieninhalte & Module
Die sieben semestrige Regelstudienzeit gliedert sich in eine Studieneingangsphase, ein Hauptstudium sowie ein integriertes Praxissemester.
- Studieneingangsphase: Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Einführungen in die Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik sowie Kenntnisse aus Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie und Recht sowie soziale und bildungspolitische Aspekte.
- Forschungsmethodik: Vermittlung von Grundlagen der quantitativen und qualitativen Forschung.
- Theoretische Schwerpunkte: Lebensbewältigung, soziale Ungleichheit, Migration und Heterogenität, sozialer Raum und soziale Probleme sowie Interaktion und Organisation.
- Handlungskompetenzen: Fallanalysen, Professionstheorie, Gesprächsführung, Kooperation und Vernetzung.
- Vertiefung & Projekte: Rechtliche und fachliche Kenntnisse für zentrale Arbeitsfelder, Wahlpflichtmodule sowie praxisnahe Studienprojekte im sechsten und siebten Semester.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für vielfältige Fach- und Beratungstätigkeiten bei der Unterstützung von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Die demographische Entwicklung, der steigende Betreuungsbedarf und der anhaltende Fachkräftemangel sorgen für hervorragende Beschäftigungschancen auf dem Arbeitsmarkt. Zudem berechtigt der akademische Abschluss zur Aufnahme eines weiterführenden Master-Studiengangs.
Typische Berufsfelder finden sich in folgenden Bereichen:
- Sozialwesen
- Bildungswesen
- Gesundheitswesen
Besonderheiten
- Integriertes Praxissemester: Im fünften Semester arbeiten Studierende ein ganzes Semester auf einer vollen Stelle in der Praxis, begleitet durch supervisorische Angebote und wissenschaftliche Reflexion an der Hochschule.
- Prinzip des forschenden Lernens: Die Verknüpfung von Theorie, empirischer Forschung und Praxis wird im sechsten und siebten Semester durch eigenständige Studienprojekte vertieft.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Ein 12-wöchiges Praktikum bis zum Beginn des 3. Semesters (in Vollzeit / mit 480 Gesamtstunden) in den Arbeitsfeldern bzw. Einrichtungen des Sozial-, Bildungs- oder Gesundheitswesens.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester