Überblick
Der Bachelorstudiengang Historisch orientierte Kulturwissenschaften an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken verknüpft geistes- und kulturwissenschaftliche Disziplinen mit einer ausgeprägten Praxisorientierung. Studierende analysieren kulturelle Phänomene des europäischen Raums aus historischer sowie gegenwärtiger Perspektive und bereiten sich auf vielfältige Aufgaben im modernen Kulturbetrieb vor. Das Besondere liegt in der ausgeprägten Fächervielfalt und der Kombination aus wissenschaftlicher Analyse sowie anwendungsbezogenen Qualifikationen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Kulturgüter, Medieninhalte und historische Zusammenhänge für ein breites Publikum aufzubereiten und zu vermitteln, steht im Mittelpunkt der praktischen Arbeit von Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs. Das Angebot an der Universität des Saarlandes kombiniert kultur- und geschichtswissenschaftliche Disziplinen mit einer ausgeprägten Anwendungsorientierung und europäischen Perspektiven. Durch die Vernetzung von Fächern wie Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie, Literatur-, Sprach- und Sozialwissenschaften können individuelle inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden.
Studieninhalte & Module
Strukturell gliedert sich das sechssemestrige Programm in folgende Schwerpunkte:
- Interdisziplinäre Module (27 CP): Vermittlung von methodischem Basiswissen und fächerübergreifenden Ansätzen zur Analyse kulturwissenschaftlicher Fragestellungen.
- Kulturwissenschaftlicher Kernbereich (102 CP): Orientierungsphase und Vertiefung in vier gewählten Kernfächern aus mindestens drei Fachgruppen; beinhaltet auch die Bachelorarbeit.
- Praxisorientierte Module (21 CP): Belegen des Moduls "Einführung in den Kulturbetrieb", Absolvierung spezieller Praxiskurse sowie mindestens eines Praktikums.
- Anwendungsorientiertes Nebenfach (24 CP): Gezielte Profilbildung ab dem 3. Semester, beispielsweise in Betriebswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Informatik, Digital Humanities, Psychologie oder Gender Studies.
Berufsperspektiven
Die Ausbildung qualifiziert für Fach- und Führungsaufgaben an den Schnittstellen von Kultur, Medien und Wirtschaft oder für ein weiterführendes Masterstudium. Neben theoretischen Kenntnissen werden direkt anwendbare Qualifikationen für den modernen Kultur- und Mediensektor vermittelt.
Typische Berufsfelder sind:
- Redaktionen von Presse, Hörfunk, Fernsehen und Onlinemedien
- Öffentliches und privates Kulturmanagement
- Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Werbebranche
- Event- und Freizeitmanagement
- Archiv-, Bibliotheks- und Verlagswesen
- Kulturtourismus
Besonderheiten
- Praxisintegration: Pflichtpraktikum und Einbindung von Expertinnen und Experten aus der praktischen Kulturarbeit in die Lehre.
- Erweiterte Profilbildung: Kombination von geisteswissenschaftlichen Kernfächern mit einem anwendungsorientierten Nebenfach.
- Studiengangsentwicklung: Inhaltliche Anpassung des Kernbereichs an aktuelle Entwicklungen zum Wintersemester 2026/27.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester