Überblick
Der Bachelorstudiengang Biomedizinische Technik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in Saarbrücken verbindet ingenieurwissenschaftliches Know-how mit medizinischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen. Studierende lernen, innovative technische Systeme für Diagnose, Therapie und Rehabilitation im Gesundheitswesen zu entwickeln. Das siebensemestrige Studium bereitet zielgerichtet auf zukunftssichere Tätigkeiten in der Medizintechnik- und Medizinbranche vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Naturwissenschaften, Medizin und Ingenieurwissenschaften vermittelt der siebensemestrige Bachelor-Studiengang Biomedizinische Technik an der htw saar fundierte Kenntnisse zur Anwendung technischer Methoden auf biologische und medizinische Systeme. Der Fokus der Ausbildung liegt auf der Anwendung der Elektrotechnik in der Medizin. Absolventinnen und Absolventen werden befähigt, diagnostische sowie therapeutische Fragestellungen zu verstehen und dafür geeignete technische Lösungen im medizinischen Umfeld zu entwickeln.
Studieninhalte & Module
In den ersten vier Semestern wird ein breites Fundament erarbeitet, bevor die gezielte medizintechnische Spezialisierung erfolgt:
- Grundstudium (1.–4. Semester): Vermittlung von Basiswissen aus Naturwissenschaften, Medizin und Ingenieurwissenschaften.
- Vertiefungsphase (ab 4. Semester): Spezifische medizintechnische Kenntnisse mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik in der Medizin.
- Wahlbereich & Projektarbeit: Umfangreiches Angebot zur individuellen Schwerpunktsetzung und Vertiefung.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen arbeiten als Vermittler zwischen Technik und Medizin sowie zwischen Ingenieur- und Pflege- beziehungsweise Arztpersonal. Sie qualifizieren sich für ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten im biomedizintechnischen Gerätebau, in Kliniken, der Biotechnologie sowie in der pharmazeutischen Industrie. Nach dem Abschluss besteht zudem die Möglichkeit, sich in den Master-Studiengängen „Medizinische Physik“ oder „Neural Engineering“ weiterzuentwickeln.
Typische Einsatzgebiete sind:
- Entwicklung, Vertrieb, Inbetriebnahme, Wartung und Instandsetzung medizintechnischer Systeme
- Betriebs-, Sicherheits-, Risiko- und Qualitätsmanagement im klinischen Umfeld
- Ingenieurwissenschaftliche Begleitung klinischer Prozesse (unter Einbeziehung von Strahlenschutz und IT-Sicherheit)
Besonderheiten
- Praxisphase: Integrierte Praxisphase im siebten Semester vor Anfertigung der Bachelor-Thesis.
- Auslandssemester: Eine Studienphase im Ausland ist während der Vertiefungszeit ab dem vierten Semester möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
keine
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester