Überblick
Die Technische Universität München bietet mit dem Masterstudiengang Berufliche Bildung Integriert in der Fachrichtung Elektrotechnik und Informationstechnik Ingenieurinnen und Ingenieuren eine gezielte Qualifizierung für das Lehramt an beruflichen Schulen. Am Standort München verbindet das dreijährige Programm das universitäre Masterstudium eng mit dem praktischen Vorbereitungsdienst im Schuldienst. Studierende erwerben neben fachdidaktischen Qualifikationen im Erstfach ein zweites Unterrichtsfach sowie umfassende erziehungswissenschaftliche Kompetenzen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Ingenieurwissenschaften und Pädagogik ermöglicht dieser Masterstudiengang einen gezielten Quereinstieg in das Lehramt an beruflichen Schulen. Er richtet sich an Absolventinnen und Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge im Bereich Elektro- und Informationstechnik oder vergleichbaren Fächern, die ihr Fachwissen an junge Erwachsene weitergeben möchten. Das Studium verbindet universitäre Theorie mit dem Vorbereitungsdienst und führt in sechs Semestern sowohl zum Master of Education (M.Ed.) als auch zum Zweiten Staatsexamen.
Studieninhalte & Module
Die universitäre Ausbildung setzt sich aus der beruflichen Fachrichtung, einem frei wählbaren Unterrichtsfach und den Erziehungswissenschaften zusammen:
- Berufliche Fachrichtung (Elektro- und Informationstechnik): Fokus auf den fachdidaktischen Anteilen der Erstfach-Ausbildung.
- Unterrichtsfach (Zweitfach): Wahlweise Mathematik oder Physik mit Vermittlung von fachlichen Grundlagen und fundierter Fachdidaktik.
- Erziehungswissenschaften: Vermittlung von psychologischen und lerntheoretischen Grundlagen sowie Kompetenzen zur Gestaltung von Lehr-Lernsituationen und Unterricht.
Berufsperspektiven
Nach drei Jahren Regelstudienzeit sind die Absolventinnen und Absolventen fertig ausgebildete Lehrkräfte für berufliche Schulen. Durch die Kombination von Masterabschluss und Zweitem Staatsexamen wird die vollständige Lehrbefähigung erlangt. Der Übergang in den Beruf ist durch die Einbindung des Referendariats ab dem zweiten Studienjahr nahtlos gestaltet.
Besonderheiten
- Verzahnung von Theorie und Praxis: Nach dem Schwerpunkt an der TUM im ersten Studienjahr erfolgt die Ausbildung im zweiten und dritten Jahr zu gleichen Teilen an der TUM und am Staatlichen Studienseminar (Seminar- und Einsatzschulen).
- Integriertes Referendariat: Die universitäre Phase und der Vorbereitungsdienst sind zeitlich sowie inhaltlich optimal miteinander kombiniert.
- Anwärterbezüge: Ab dem zweiten Studienjahr treten Studierende in den Vorbereitungsdienst ein und erhalten als Studienreferendare bereits Bezüge.
- Zielgruppenorientierter Quereinstieg: Offen für Abschlüsse (Bachelor, Master, Diplom) von Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester