Überblick
Der englischsprachige Bachelorstudiengang African Studies: Language, Arts, Philosophy an der Universität Bayreuth bietet eine deutschlandweit einzigartige geisteswissenschaftliche Perspektive auf den afrikanischen Kontinent. Im Zentrum des Studiums stehen afrikanische Sprachen, Literaturen, Kunst- und Medienformen sowie philosophische Denkansätze. Studierende entwickeln tiefgreifende analytische und interkulturelle Fähigkeiten für eine Vielzahl internationaler Tätigkeitsfelder.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der englischsprachige Bachelorstudiengang „African Studies: Language, Arts, Philosophy“ an der Universität Bayreuth bietet einen geisteswissenschaftlichen Zugang zu den Sprachen, Literaturen, Philosophien und Künsten Afrikas sowie seiner Diaspora. Im Zentrum steht das Erlernen einer afrikanischen Sprache als Schlüssel zum Verständnis afrikanischer Wissenssysteme und Gesellschaften. Eine direkte Anbindung an das Iwalewahaus ermöglicht zudem die methodische und praktische Auseinandersetzung mit zeitgenössischer afrikanischer Kunst.
Studieninhalte & Module
In den ersten Semestern erwerben Studierende Grundlagen der wissenschaftlichen Forschung und des akademischen Schreibens. Das weitere Qualifikationsprofil wird durch Wahlpflichtbereiche, Sprachkurse und Praxisprojekte geprägt. Folgende Schwerpunkte bilden den Kern des Modulplans:
- Afrikanische Sprachen: Intensiver Erwerb einer gewählten Sprache (Bambara, Swahili, Wolof oder Arabisch)
- Sprachwissenschaft: Linguistische Analysen afrikanischer Sprachen
- Literatur und Philosophie: Auseinandersetzung mit intellektuellen Traditionen und literarischen Werken
- Kunst und Medien: Studium visueller und darstellender Künste sowie audiovisueller Medien
- Sprach- und Medienkompetenz: Spezielles Modul „Language across Media“ im fünften Semester
Berufsperspektiven
Tätigkeiten in internationalen Nichtregierungsorganisationen, Kulturinstitutionen oder der Wissenschaft gehören zu den zentralen Einsatzfeldern für Absolventinnen und Absolventen. Die Ausbildung vermittelt kritische, sprachliche und methodische Kompetenzen für ein globales Arbeitsumfeld. Darüber hinaus bereitet der Abschluss auf vermittelnde und beratende Aufgaben im internationalen Kontext vor.
Typische Berufsfelder umfassen:
- Kultur- und Interkulturarbeit
- Internationale Entwicklungszusammenarbeit und Beratung
- Medien- und Bildungsbereich
- Arbeit in internationalen Kulturinstitutionen und NGOs
- Wissenschaft und Forschung
Besonderheiten
Eine Besonderheit stellt die Kooperation mit dem Iwalewahaus dar, einem Forschungszentrum für zeitgenössische afrikanische Kunst, das praktische Erfahrungen in kuratorischer Praxis ermöglicht. Im Rahmen von Praxisprojekten können Studierende konkrete Vorhaben wie das Kuratieren von Ausstellungen oder Medienarbeiten umsetzen. Der Studiengang wird vollständig auf Englisch unterrichtet; verlangt werden Nachweise über Englischkenntnisse auf Niveau B2 sowie Deutschkenntnisse auf Niveau A1 (letztere können bis zum Ende des zweiten Semesters erbracht werden).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Der Nachweis von Deutschkenntnissen auf mindestens der Niveaustufe A1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen bei Studienbewerberinnen und Studienbewetbern, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht in deutscher Sprache erworben haben; der Nachweis kann bis zum Ende des zweiten Semesters nachgeholt werden. Der Nachweis von Englischkenntnissen auf mindestens der Niveaustufe B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen bei Studienbewerberinnen und Studienbewerbern, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht in englischer Sprache erworben haben.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester