Überblick
Der Bachelorstudiengang Physik an der Universität Bayreuth kombiniert eine fundierte naturwissenschaftliche Basisausbildung mit einer breiten Palette an Spezialisierungsmöglichkeiten. Das Studium in Bayreuth zeichnet sich besonders durch fünf wählbare Vertiefungsrichtungen aus, die von Biophysik bis hin zu Technik oder Philosophie reichen. Eine enge Betreuung auf dem Campus unterstützt die Studierenden dabei, fundierte analytische Kompetenzen zu entwickeln.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen der Physik wenden ihr ausgeprägtes Abstraktionsvermögen und ihre Problemlösungskompetenz in wissenschaftlichen sowie interdisziplinären Arbeitsfeldern an. Neben einer physikalischen Grundausbildung vermittelt die Ausbildung an der Universität Bayreuth kommunikative Fähigkeiten zur Vermittlung komplexer wissenschaftlich-technischer Sachverhalte. Eine Besonderheit liegt in der flexiblen Gestaltung des sechssemestrigen Programms, das durch die Wahl eines von fünf Fachschwerpunkten individuell ausgerichtet werden kann.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung vertieft die Kernfächer der Physik. Meist vor dem dritten Semester entscheiden sich die Studierenden für einen der folgenden Schwerpunkte:
- Allgemeine Physik: Vertiefung der physikalischen Kernfächer sowie individuelle Schwerpunktsetzung in spezialisierten physikalischen Gebieten.
- Biologische Physik: Untersuchung der physikalischen Grundlagen biologischer Vorgänge, wie beispielsweise der Informationsverarbeitung in Nervenzellen.
- Technische Physik: Vermittlung praxisrelevanter physikalischer Methoden kombiniert mit Grundkenntnissen der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften sowie des Patentrechts.
- Umweltphysik: Analyse der physikalischen Prozesse, welche die Phänomene in der Umwelt steuern.
- Physik und Philosophie: Kombination physikalischer Inhalte mit wissenschaftstheoretischen Grundlagen, Logik und philosophischer Argumentation.
Berufsperspektiven
Durch die geschulte Methodik des problemlösenden Denkens erschließen sich Absolventen Berufsfelder in der Forschung, der freien Wirtschaft, der Industrie und der öffentlichen Verwaltung. Das Qualifikationsprofil bereitet zudem auf neu entstehende Tätigkeitsbereiche vor.
Typische Berufsfelder:
- Industrielle Forschung und Entwicklung
- Prozessmanagement
- Unternehmensberatung
- Softwareentwicklung
Besonderheiten
- Teilzeitstudium: Der Studiengang kann optional als Teilzeitstudium absolviert werden.
- Master-Module im Bachelor: Es besteht die Möglichkeit, bereits während des Bachelorstudiums Veranstaltungen des anschließenden Masterstudiums zu belegen.
- Forschungseinbindung: Die Betreuung der Bachelorarbeit erfolgt über die direkte Einbindung in eine universitäre Arbeitsgruppe.
- Hilfsangebote: Fachliche Unterstützung wird unter anderem durch ein hochschuleigenes Lernzentrum angeboten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester