Überblick
Der Masterstudiengang Sportwissenschaft – Diagnostik und Intervention im Leistungssport an der Universität Leipzig vermittelt vertiefte wissenschaftliche Kompetenzen an der Schnittstelle von Natur-, Sozial- und Sportwissenschaften. Die Studierenden lernen, Leistungsanalysen fundiert durchzuführen sowie maßgeschneiderte Trainings- und Interventionskonzepte für den Spitzensport zu entwickeln. Das forschungsorientierte Studium in Leipzig bereitet gezielt auf analysierende und steuernde Tätigkeiten im Umfeld des Leistungssports vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Dieser forschungsorientierte Master of Science vertieft sport-, natur- und sozialwissenschaftliche Disziplinen über eine Regelstudienzeit von vier Semestern im Vollzeit- oder Teilzeitstudium. Studierende erwerben umfassende Kompetenzen, um wissenschaftliche Diagnosen der menschlichen Bewegung zu erstellen, darauf aufbauende Interventionen zielgruppenadäquat zu steuern und deren Effekte zu evaluieren. Das Studium umfasst insgesamt 120 Leistungspunkte und startet jeweils zum Wintersemester.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum gliedert sich in Pflichtmodule (60 LP), einen anwendungsorientierten Wahlpflichtbereich (30 LP) sowie die Masterarbeit inklusive Verteidigung (30 LP). Die Kernmodule umfassen folgende Schwerpunkte:
- Diagnostische Methoden: Vertiefung wissenschaftlicher Mess- und Analyseverfahren aus der Medizin, Biomechanik sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften.
- Forschungsmethodik: Spezifische Inhalte zur Erweiterung der Befähigung für eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten.
- Leistungs- und Talententwicklung: Vermittlung von Kompetenzen zur Erstellung und Evaluation sportartspezifischer Interventionen und Talentförderkonzepte.
- Sicherung der Belastbarkeit: Wissenschaftlich fundierte Konzeption und Steuerung von Trainingsprogrammen zur Sicherung der körperlichen Belastbarkeit.
- Wahlpflichtbereich: Interdisziplinäre Vertiefung in Anwendungsfeldern wie Leistungsdiagnose und Trainingssteuerung oder Ausrichtung auf eine spätere Promotion.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind qualifiziert, komplexe Aufgaben in der Diagnostik und Intervention selbstständig zu lösen und Methoden wissenschaftlich weiterzuentwickeln. Einsatzmöglichkeiten bieten sich in Organisationen des deutschen Sports, als Wissenschaftskoordinator:innen, Leistungsdiagnostiker:innen (auch für kommerzielle Anbieter) sowie als Trainings- und Bewegungswissenschaftler:innen an Universitäten und Forschungseinrichtungen. Zudem steht den Graduierten der Weg in die berufliche Selbstständigkeit offen.
Besonderheiten
- Praxisnahe Kooperationen: Enge Einbindung in den Leistungssport bereits während des Studiums durch Kooperationsvereinbarungen mit Spitzenfachverbänden und dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) Leipzig.
- Praktikum & Internationalität: Ein Auslandsaufenthalt sowie ein Fachpraktikum sind im dritten oder vierten Semester möglich; Lehrveranstaltungen werden teils in englischer Sprache abgehalten.
- Spezifische Zugangsvoraussetzungen: Erforderlich sind ein erster berufsqualifizierender Abschluss in Sportwissenschaft oder einem verwandten Fach, Englischkenntnisse auf Niveau B2, das Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung sowie ein Nachweis über eigenes Engagement im Wettkampf- bzw. Leistungssport (z. B. Trainerlizenz A–C).
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Eignungsfeststellungsprüfung
Bitte informieren Sie sich zu den studiengangspezifischen Immatrikulationsvoraussetzungen in Ihrem gewünschten Studiengang unter www.uni-leipzig.de/studienangebot
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester