Überblick
Der Masterstudiengang Umweltwissenschaften an der Universität Frankfurt am Main vermittelt fundierte Kenntnisse über komplexe ökologische Zusammenhänge und globale Umweltveränderungen. Studierende analysieren das Zusammenspiel verschiedener Erdsphären und untersuchen die Auswirkungen menschlicher Eingriffe auf die Natur. Durch die Verbindung von Naturwissenschaften und gesellschaftlichen Aspekten bereitet das Studium in Frankfurt optimal auf verantwortungsvolle Aufgaben im Umweltbereich vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Umweltwissenschaften an der Universität Frankfurt am Main zeichnet sich durch seinen transdisziplinären Ansatz aus, der das naturwissenschaftliche Verständnis von Ökosystemen direkt mit gesellschaftswissenschaftlichen Aspekten wie Konsumverhalten und Nachhaltigkeit verknüpft. Das deutschsprachige Studium umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern, beginnt im Wintersemester und ist zulassungsbeschränkt (NC). Die weiterführende Ausbildung soll Studierende zu selbständigem Denken und verantwortlichem Handeln anleiten sowie dazu befähigen, sich schnell in neue Entwicklungen des Fachgebiets einzuarbeiten.
Studieninhalte & Module
Das Studium fokussiert sich auf die Vorgänge in den Umweltkompartimenten sowie auf das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen diesen Systemen und dem Einfluss des Menschen. Zu den Kerninhalten gehören:
- Prozesse und Wechselwirkungen in Biosphäre, Geosphäre, Hydrosphäre und Atmosphäre
- Differenzierung und Quantifizierung von natürlichen und anthropogen bedingten Umweltveränderungen
- Analyse des globalen Klimawandels, des Ressourcenverbrauchs und des Eintrags von Fremdstoffen in Ökosysteme
- Integration gesellschaftswissenschaftlicher Aspekte (Konsumverhalten und Nachhaltigkeit)
Berufsperspektiven
Da sich die Tätigkeitsbereiche in den Umweltwissenschaften ständig wandeln, bereitet der Studiengang auf dynamische Arbeitsfelder in Wissenschaft und Technik vor. Die Absolventinnen und Absolventen werden befähigt, sich eigenständig in neue Gebiete einzuarbeiten und aktiv zu weiteren Entwicklungen ihres Fachs beizutragen. Das erlernte Prozess- und Handlungswissen ermöglicht es ihnen zudem, an der Korrektur schädlicher Umweltveränderungen mitzuwirken.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Studiengangs ist der konsequente transdisziplinäre Ansatz. Da zur Behebung von Umweltproblemen meist auch Verhaltensänderungen der betroffenen Menschen notwendig sind, verknüpft das Studium naturwissenschaftliches Prozessverständnis gezielt mit gesellschaftswissenschaftlichen Faktoren.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
-BA, MA oder Diplom im naturwissenschaftl. Studiengang (insbesondere Biowissenschaften, Chemie, Geowissenschaften, Geographie, Meteorologie oder Physik) oder Staatsexamen mit biowissenschaftlichem, chemischem oder geowissenschaftlichem Fach, auf Antrag auch andere - Studienrelevante Leistungen aus dem Bachelorstudium Module oder Modulteile aus der Chemie, den Biowissenschaften, der Physik und Chemie der Atmosphäre, der Bodenkunde, der Hydrologie, den Stoffkreisläufen und der Sozialen Ökologie - Motivationsschreiben -Auflagen durch Prüfungsamt möglich (max. 30 CP aus Bachelorstudiengang)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester