Überblick
Der englischsprachige Master of Public Policy an der Willy Brandt School der Universität Erfurt bereitet angehende Fach- und Führungskräfte gezielt auf internationale Karrieren im öffentlichen Sektor, in Nichtregierungsorganisationen und Verbänden vor. Das viersemestrige Studium verbindet Erkenntnisse aus Politik, Wirtschaft, Soziologie sowie Recht und legt einen starken Fokus auf die eigenständige Politikanalyse. Durch praxisnahe Projekte und internationale Ausrichtung erwerben die Studierenden entscheidende Kompetenzen für die Gestaltung gesellschaftlicher Veränderungsprozesse.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen entwickeln in der Praxis evidenzbasierte Politikentscheidungen, leiten internationale Entwicklungsprojekte, arbeiten in der Diplomatie oder beraten Regierungen und Organisationen bei gesellschaftlichen Herausforderungen.
Über den Studiengang
Der Master of Public Policy (MPP) an der Willy Brandt School der Universität Erfurt ist ein zweijähriges, englischsprachiges und praxisorientiertes Vollzeitstudium (120 ECTS). Das weiterführende, interdisziplinäre Programm richtet sich an Nachwuchskräfte und vereint Kenntnisse aus Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Verwaltungswissenschaft und Recht. Ziel des Studiengangs ist es, künftige Entscheidungsträger mit den analytischen und praktischen Fähigkeiten auszustatten, die für die Gestaltung des öffentlichen Interesses erforderlich sind.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in theoretische Grundlagen, vertiefende Wahlpflichtfächer, praxisnahe Spezialisierungen und Methodentrainings:
- Pflicht-Kernmodule: „Fundamentals of Public Policy“, „Ethics in Public Policy“ und „Research Design“.
- Wahlpflichtbereiche (2 von 3 zu wählen): „Comparative Public Policy“, „Public Administration“ und „Economics“.
- Spezialisierungen (Auswahl aus 5 Bereichen): „Social Innovation and Social Entrepreneurship“, „Global Policy“, „Sustainable Development“, „Peace and Conflict Studies“ sowie „Digital Policy and Artificial Intelligence“.
- Praxis und Methodik: Anwendung qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden, Führungskräftetrainings, Sprachkurse, ein individuelles Praktikum sowie ein teambasierter Capstone-Kurs zur Beratung externer Kunden bei realen Politikfragen.
Berufsperspektiven
Die Absolventen sind global in Regierungsbehörden, internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen sowie der Privatwirtschaft tätig. Sie arbeiten in Positionen als Policy Analysts, Diplomaten, Projektleiter, Berater oder soziale Innovatoren. Zu den Arbeitgebern zählen unter anderem die Vereinten Nationen, das Europäische Parlament, die GIZ, die Weltbank, Ministerien verschiedener Länder sowie Think Tanks und Unternehmen.
Besonderheiten
- Internationale Ausrichtung: Eine diverse Studierendenschaft mit beruflichen Vorkenntnissen aus aller Welt (u. a. 40 % aus Asien, 10 % aus Afrika).
- Auslandssemester: Optionale Austauschsemester an Partneruniversitäten wie der Central European University (Wien), der George Washington University oder der Hebrew University Jerusalem.
- Praxisnahes Lernen: Einblicke und praktische Anwendung durch Formate wie das „Digital Learning Lab“ und den „Social Impact Campus“.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Abgeschlossenes Hochschulstudium von mind. 6 Semestern oder Erwerb der erforderlichen Eignung im Beruf oder auf andere Weise; überdurchschnittliche Leistungen in Studium und/oder Beruf; analytische Begabung und ausgeprägtes Interesse an politischen Problemstellungen und einer führenden Tätigkeit sowie praktische Erfahrungen in einem entsprechenden Berufsfeld; mindestens einjährige Berufserfahrung in einem relevanten Public Policy Bereich. Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester