Überblick
Der siebensemestrige Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin bereitet Studierende auf professionelle Unterstützung in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Handlungsfeldern vor. Neben fundierten theoretischen Grundlagen vermittelt das Studium praktische Methoden zur Bewältigung individueller sowie sozialer Herausforderungen. Am Standort Berlin erwerben die Studierenden relevante Fachkompetenzen und schärfen über Wahlbereiche ihr persönliches Berufsprofil.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Sozialer Arbeit, Psychologie, Recht, Soziologie, Pädagogik und Politik vermittelt der NC-freie Bachelorstudiengang an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin theoretische Erkenntnisse und berufspraktische Kompetenzen. Studierende lernen, gesellschaftliche Herausforderungen wissenschaftlich zu reflektieren und Menschen in komplexen Lebenslagen professionell zu begleiten. Der sieben-semestrige Studiengang schärft durch ein individuelles Projektstudium das persönliche Fachprofil für eine verantwortungsvolle soziale Tätigkeit.
Studieninhalte & Module
Die modulare Ausbildung verknüpft wissenschaftliche Grundlagen mit Handlungsmethoden und gesellschaftsethischen Fragestellungen. Zu den zentralen Inhalten zählen:
- Theoretische & Methodische Grundlagen: Einführung in die Fachwissenschaft Soziale Arbeit, Handlungsfelder und empirische Forschung
- Bezugswissenschaften: Sozialpolitische, rechtliche, soziologische, psychologische sowie philosophisch-theologische Grundlagen
- Organisation & Management: Organisation, Finanzierung und Management im Sozialwesen
- Gesellschaft & Diversität: Intersektionalität, Inklusion und Diversität
- Projektstudium (5. & 6. Semester): Vertiefende Projektarbeit in Schwerpunkten wie Nachhaltigkeit, Rassismuskritik, Stadtteilarbeit, Partizipation, Gender/Diversity, Gesundheitsförderung oder Interkulturalität
- Wissenschaftliches Arbeiten: Vertiefung in einer Fachwissenschaftlichen Werkstatt sowie Verfassen der Bachelorthesis
Berufsperspektiven
Der Abschluss führt zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter*in und qualifiziert für die Arbeit bei öffentlichen und freien Trägern, in Unternehmen oder in der Selbstständigkeit. Absolvent*innen übernehmen beratende, gestaltende und moderierende Aufgaben an den Schnittstellen von Individuum, Gesellschaft und Politik. Durch die fachliche Spezialisierung eröffnen sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Sozialsektor.
Typische Handlungsfelder umfassen:
- Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
- Arbeit mit älteren Menschen
- Unterstützung von Menschen mit Suchterkrankungen
- Flüchtlings- und Migrationsarbeit
- Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit
Besonderheiten
- Praxisphase: Integriertes praktisches Studiensemester inklusive fachtheoretischer Begleitung und Supervision.
- Projektstudium: Eigenständige Konzeption von Projekten im 5. und 6. Semester zur gezielten Profilschärfung.
- Fachwissenschaftliche Werkstatt: Strukturierter Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten in kleinen, themenzentrierten Gruppen zu Studienbeginn.
- Zulassung & Gebühren: Der Studiengang ist NC-frei und studiengebührenfrei.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
hochschulinternes Auswahlverfahren
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester