Überblick
Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena bereitet Studierende fundiert auf vielfältige Handlungsfelder des Sozialwesens vor. Am Hochschulstandort Jena verknüpft die Ausbildung wissenschaftliche Grundlagen aus Disziplinen wie Psychologie, Recht und Soziologie mit intensiv begleiteten Praxisphasen. Ab dem fünften Semester ermöglichen modulare Vertiefungsrichtungen eine individuelle Profilbildung für spätere Führungs- und Beratungsaufgaben.
Studieninhalte
Wie können gesellschaftliche Herausforderungen bewältigt und Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen professionell unterstützt werden?
Über den Studiengang
Der praxisorientierte Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena vermittelt in sieben Semestern fundiertes Fach- und Bezugswissenschaftliches Wissen aus Disziplinen wie Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Recht. Die Studierenden lernen, theoretische Erklärungszusammenhänge in methodisches Handeln zu übersetzen, um in vielfältigen sozialen Handlungsfeldern professionell zu agieren. Das deutschsprachige Studium schließt mit dem Bachelor of Arts (210 ECTS) ab, ist zulassungsbeschränkt und beginnt jeweils zum Wintersemester.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum gliedert sich in eine dreisemestrige Grundlagenphase, ein Praxissemester sowie flexible Vertiefungsmöglichkeiten ab dem fünften Semester. Zu den Kernmodulen gehören:
- Grundlagen der Sozialen Arbeit: Geschichte, Profession, Theorien, Ethik sowie Beratung und Methoden der Fall- und Gemeinwesenarbeit
- Bezugswissenschaften: Soziologie, Kriminologie, Psychologische Perspektiven, Pädagogik, Kommunikation, Sozialpolitik und Public Health
- Juristische Perspektiven: Rechtliche Grundlagen und Vertiefungen in der Sozialen Arbeit
- Forschung & Praxis: Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden, Propädeutik, Orientierungspraktikum sowie ein empirisches Praxisprojekt
- Vertiefungsmodule: Wahlmöglichkeiten wie „Kultur, Ästhetik, Medien“, „Psychologie, Kriminologie und Gesundheitswissenschaften“, „Transformation, Digitalität und Diversität“ sowie „Gemeinsame Verantwortung, Soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte“
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für die eigenverantwortliche Arbeit in zahlreichen Feldern des Sozial- und Gesundheitswesens. Absolventinnen und Absolventen können beispielsweise im Kinderschutz, in der Jugendhilfe, Suchtberatung, Gesundheitshilfe oder Altenhilfe tätig werden. Weitere Tätigkeitsfelder bieten sich in der Sozialarbeit für Migrierte, der Frauenförderung, der Erwachsenenbildung sowie in der Resozialisierung und Straffälligenhilfe.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch ein hohes Maß an Praxisbezug aus: Neben einem siebenwöchigen Orientierungspraktikum zu Studienbeginn absolvieren die Studierenden im 4. Semester ein vollständiges berufspraktisches Semester inklusive Praxisprojekt, das durch Supervision und Coaching theoretisch reflektiert wird. Zudem bietet das Studium durch ein integriertes Projektstudium viel Raum zur individuellen Profilbildung, wobei gewählte Studienschwerpunkte (z. B. Klinische Sozialarbeit, Gender und Diversity oder Flucht, Asyl und Migration) offiziell im Zeugnis ausgewiesen werden können.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife.
Zulassungsbeschränkter Studiengang - NC-Numerus Clausus
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester