Überblick
An der Universität Bamberg vertiefen Studierende im Masterstudiengang Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit ihr Wissen über die Erforschung vergangener Epochen anhand materieller Überreste. In der UNESCO-Welterbestadt Bamberg werden Sachkultur und Fundvergesellschaftungen systematisch mit schriftlichen sowie bildlichen Quellen kombiniert. Der Studiengang bereitet praxisnah auf Tätigkeiten in der Denkmalpflege, der Museumswelt oder in privaten Grabungsunternehmen vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit“ an der Universität Bamberg erforscht die Vergangenheit auf der Basis materieller Hinterlassenschaften im Zusammenspiel mit textlichen und bildlichen Quellen. Das Studium bereitet gezielt auf Aufgaben in der Forschung sowie der praktischen Denkmalpflege vor. Der Studiengang umfasst 120 ECTS-Punkte, schließt mit dem Master of Arts ab und kann flexibel in Voll- oder Teilzeit studiert werden.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert theoretisch-methodische Grundlagen mit praxisnaher Ausgrabungs- und Vermittlungsarbeit. Zu den zentralen Inhalten gehören:
- Spezifische Forschungsfelder: Archäologische Untersuchung von Burgen, Klöstern, Kirchen, Städten, Dörfern und Aspekten der Alltagskultur.
- Material- und Quellenarbeit: Klassifizierung und Dokumentation materieller Funde (z. B. Keramikscherben) unter Einbezug bildlicher und textlicher Quellen.
- Naturwissenschaftliche Methoden: Einsatz archäometrischer Analysen sowie Anwendungsfelder der Experimentellen Archäologie.
- Kulturwissenschaft & Methodenkritik: Anwendung kulturwissenschaftlicher Zugänge, Erforschung der jüngsten Vergangenheit und kritische Selbstreflexion des Faches.
- Praktische Feldarbeit: Mitarbeit an Forschungsprojekten und Ausgrabungen (z. B. am Rauhen Kulm oder in Iffelsdorf).
- Wissenschaftskommunikation: Erwerb vermittlerischer Kompetenzen, unter anderem durch Veranstaltungen der Archäologischen Akademie.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen leiten Ausgrabungen, klassifizieren und dokumentieren Funde, schützen Bodendenkmäler oder vermitteln wissenschaftliche Inhalte an die Öffentlichkeit. Sie finden Beschäftigung in der staatlichen und kommunalen Denkmalpflege, in Museen, Fachbehörden sowie im privatwirtschaftlichen Sektor bei Grabungsfirmen und Einrichtungen der Kulturvermittlung. Darüber hinaus befähigt der Abschluss zur Promotion und einer weiteren Laufbahn in Wissenschaft und Lehre.
Besonderheiten
- Studieren im UNESCO-Welterbe: Der Studienort Bamberg bietet ein einmaliges Umfeld mit Seminarräumen in direkter Nähe zum Hainpark und Regnitzufer.
- Praxis- und Exkursionsangebote: Teilnahme an Geländebesichtigungen, Museums- und Ausgrabungsbesuchen sowie direkte Einbindung in universitäre Grabungsprojekte.
- Flexibilität: Das Studium ist sowohl im Vollzeit- als auch im Teilzeitmodell studierbar und kann im Winter- oder Sommersemester begonnen werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Die Zugangsvoraussetzungen sind unter § 32 der Studien-und Fachprüfungsordnung zu finden: https://www.uni-bamberg.de/abt-studium/aufgaben/pruefungs-studienordnungen/masterstudiengaenge/archaeologie-des-mittelalters-und-der-neuzeit/
Neben den allgemeinen Zugangsvoraussetzungen: - Hochschulabschluss in einem Studiengang aus dem Bereich der archäologischen Wissenschaften
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester