Überblick
Der Bachelorstudiengang Asienwissenschaften an der Universität Bonn bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit den Sprachen, Kulturen und Gesellschaften Asiens sowie des Nahen Ostens. Studierende wählen aus zwölf unterschiedlichen Spezialisierungen ihren individuellen Schwerpunkt und verbinden intensiven Sprachunterricht mit geistes- und sozialwissenschaftlichen Methoden. Die Ausbildung am Standort Bonn bereitet durch ihre fachliche und regionale Breite optimal auf vielfältige internationale Berufsfelder vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Schnittstelle von geistes-, kultur-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Methoden bildet das Fundament des Bachelorstudiengangs Asienwissenschaften an der Universität Bonn. Studierende analysieren die Gesellschaften, Sprachen, Kulturen, Künste und Religionen Asiens sowie des Nahen Ostens vor dem Hintergrund ihrer steigenden globalen Relevanz. Über die Wahl eines spezifischen Profils legen die Studierenden dabei von Beginn an einen individuellen regionalen oder fachmethodischen Schwerpunkt fest.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung vermittelt sprachliche und sprachwissenschaftliche Kompetenzen, regionalspezifisches Fachwissen sowie Kenntnisse geistes- und sozialwissenschaftlicher Methoden. Inhaltlich deckt das Fach je nach Ausrichtung historische und kulturwissenschaftliche Themen wie Geschichte, Kunst, Religion, Literatur und Philosophie ab oder richtet den Fokus auf wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fragestellungen sowie internationale Politik und Zusammenarbeit.
Folgende Profile stehen zur Auswahl:
- Islamwissenschaft/Arabistik
- Islamwissenschaft/Iranistik
- Islamwissenschaft/Türkische Geschichte und Gesellschaft
- Japanologie
- Koreanistik
- Kunstgeschichte in Asien und im Orient
- Mongolistik
- Sinologie
- Südasienwissenschaft
- Südostasienwissenschaft
- Tibetologie
- Vergleichende Religionswissenschaft
Berufsperspektiven
Die Kombination aus Sprachkenntnissen, Methodenwissen und regionaler Expertise qualifiziert für Tätigkeiten an den Schnittstellen von Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Absolventinnen und Absolventen sind in multinationalen wie regionalen Handlungsfeldern gefragt.
Typische Berufsfelder umfassen:
- Interkulturelle Kommunikation und Interkulturelles Management
- Internationale Entwicklungszusammenarbeit sowie Friedens- und Konfliktforschung
- Internationale Bildungsarbeit (z. B. Erwachsenenbildung, Sprachkurse)
- Politik und Politikberatung
- Kulturbereich (Schutz, Pflege und Verwaltung Kulturbesitzes, Kulturinstitutionen, Museumswesen)
- Tourismus (Fern-, Bildungs- und Kulturtourismus)
- Journalismus
- Wissenschaft (Lehre und Forschung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen)
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester