Überblick
Der Bachelorstudiengang Südasienwissenschaft an der Universität Bonn vermittelt fundierte Kenntnisse über die aktuellen gesellschaftlichen, politischen, religiösen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Region Südasien. Im Rahmen eines Zwei-Fach-Modells erwerben die Studierenden am Standort Bonn nicht nur fachspezifisches Wissen, sondern lernen auch, regionale Phänomene frei von eurozentrischen Blickwinkeln kritisch zu analysieren. Der fundierte Spracherwerb bildet dabei das Fundament für ein tiefgreifendes Verständnis der Kulturraumdynamiken.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Ob in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, der Politikberatung oder im Journalismus: Der Bachelorstudiengang Südasienwissenschaft an der Universität Bonn bereitet Studierende auf eine Vielzahl internationaler Tätigkeitsfelder vor. Im Rahmen eines Zwei-Fach-Modells vermittelt das Fach vertiefte Kenntnisse über die aktuellen gesellschaftlichen, kulturellen, politischen, religiösen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Region. Ziel ist es, Südasien frei von europäisch-nordamerikanisch geprägten Denkschablonen zu analysieren und das ‚Fremde‘ kritisch-reflexiv begreifbar zu machen.
Studieninhalte & Module
Die Lehrinhalte verknüpfen philologische und sozialwissenschaftliche Ansätze mit dem Erwerb von Sprachkenntnissen. Die Schwerpunkte umfassen:
- Spracherwerb: Erlernen einer für die Region relevanten Sprache (Bengalisch oder Hindi).
- Regionalwissenschaftliche Fragestellungen: Durchdringung gegenwärtiger Entwicklungen in Gesellschaft, Politik, Kultur, Religion und Wirtschaft Südasiens.
- Wissenschaftliche Methodik: Anwendung sozialwissenschaftlicher und philologischer Methoden zur Nachvollziehung einheimischer Diskurse.
- Interkulturelle Kompetenz: Vermittlung von Fähigkeiten zur methodischen und kritischen Bearbeitung allgemeiner und regionaler Fragestellungen.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Positionen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, der Friedens- und Konfliktforschung sowie der Politikberatung. Weitere Tätigkeitsfelder liegen im interkulturellen Management, in Kulturinstitutionen, im Museumswesen sowie im Journalismus. Zudem eröffnen sich Beschäftigungschancen in der internationalen Bildungsarbeit, im Bildungs- und Kulturtourismus oder in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre.
Besonderheiten
- Studienmodell: Das Fach wird als Zwei-Fach-Bachelor studiert und muss zwingend mit einem weiteren Studiengang kombiniert werden.
- Fokus auf Originalsprachen: Der Unterricht in Hindi oder Bengalisch ermöglicht den direkten Zugang zu gesellschaftspolitischen Diskursen vor Ort.
- Zulassung: Der Studiengang ist zulassungsfrei und startet jeweils im Wintersemester.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester